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"Tübinger Modell": Diese Kriterien müssen Städte in Bayern erfüllen

Am Dienstag erläuterte der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), welche Kriterien Städte erfüllen müssen, um als Modellstadt in Frage zu kommen. (Archivbild)
  • Am Dienstag erläuterte der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), welche Kriterien Städte erfüllen müssen, um als Modellstadt in Frage zu kommen. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/Peter Kneffel/dpa
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Acht Städte könnten in Bayern zur Modellregion nach dem "Tübinger Modell" werden. Das "Tübinger Modell" sieht vor, im Zusammenhang mit zahlreichen Corona-Test, wieder Öffnungen bei hohen Inzidenzen zu ermöglichen. Für kommenden Mittwoch kündigte der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder eine Sondersitzung des Kabinetts an. Dort soll entschieden werden, ob es überhaupt zur Umsetzung des Projektes kommt und wenn ja, welche Kommunen ausgewählt werden. Laut Söder haben sich bis jetzt schon 100 Kommunen beworben. Die Auswahl-Kriterien sind allerdings streng.

Kreisstädte und kreisfreie Städte bis zu 100.000 Einwohner

Laut dem Bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek kommen für das Projekt nur große Kreisstädte und kreisfreie Städte mit 11.000 bis 100.000 Einwohnern in Frage. Das trifft auf insgesamt 46 Städte in Bayern zu. Für den Modellversuch sei wichtig, dass die Städte über eine Innenstadt verfügen, in der man gewisse Dinge auch austesten kann, so Holetschek. Städte in der angegebenen Größenordnung würden dieses Kriterium erfüllen, ohne die "große Magnetfunktion der Metropolen" zu haben. 

Parameter: Testen, Impfen, Digitalisierung und Kontaktnachverfolgung

Die Städte müssten außerdem über ein "enges Testregime" verfügen, erläutert Holetschek. "Da müssen Schnelltest sein. Da müssen in den Städten Testbusse sein." Absolut notwendig sind Schutz- und Hygienekonzepte. "Ich glaube wir müssen alle einbeziehen, wenn eine Stadt da mitmacht", meint Holetschek. Auch das Gewerbe und der Einzelhandel müssten sich engagieren. 

Weitere Parameter sind die Personalsituation in den Gesundheitsämtern und ein digital funktionierendes Kontaktmanagement. Zusätzlich sollte auch die Impfquote in der Stadt nicht unter dem Landesdurchschnitt liegen. Pro Regierungsbezirk ist eine Stadt vorgesehen, die laut Medienberichten eine stabile 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 aufweisen muss. 

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