Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Steuersenkung in der Gastronomie verlängert
Regierung beschließt Milliardenhilfen für Familien, Wirtschaft und Kultur

Im Kanzleramt hat der Koalitionsausschuss am Mittwochabend verhandelt und Milliardenhilfen für Familien, Wirtschaft und Kultur beschlossen.
  • Im Kanzleramt hat der Koalitionsausschuss am Mittwochabend verhandelt und Milliardenhilfen für Familien, Wirtschaft und Kultur beschlossen.
  • Foto: JensG von Pixabay
  • hochgeladen von Julian Hartmann

In einer rund fünfstündigen Verhandlung am Mittwochabend hat die große Koalition neue Milliardenhilfen für Familien, Wirtschaft und Kultur beschlossen. Unter anderem beschlossen die Politiker erneut einen Kinderbonus. Pro Kind erhalten Eltern einen einmaligen Zuschlag zum Kindergeld von 150 Euro. Laut der SPD wird der Bonus für Familien mit geringem und mittlerem Einkommen mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnet und wird auch nicht auf die Grundsicherung angerechnet. 

Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie wird verlängert 

Die Koalition hat die Mehrwertsteuersenkung auf sieben Prozent für Speisen in Restaurants und Cafés bis Ende 2022 verlängert. Weil Gastronomiebetriebe momentan noch geschlossen bleiben müssen, ist das zumindest aktuell noch keine Hilfe. Für Lieferdienste gilt seit jeher ein Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. 

Zuschuss für Menschen mit Grundsicherung 

Geringverdiener und Menschen, die Grundsicherung empfangen, erhalten einen einmaligen Corona-Zuschuss von 150 Euro. Außerdem soll auch der Zugang zur Grundsicherung für Arbeitssuchende weiterhin leichter möglich sein. Die dafür getroffene Regelung wird bis Ende 2021 verlängert. 

Eine Milliarde für die Kultur

Die Koalition hat entschieden, die Kulturschaffenden im Land mit einer weiteren Milliarde zu unterstützten.

Zusätzliche Steuerhilfen für Unternehmen 

Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie Verluste erlitten haben, können die coronabedingten Verluste in der Steuererklärung umfangreicher als bisher mit Gewinnen aus den Vorjahren verrechnen. Laut dem Bayerischen Rundfunk soll der sogenannte "Verlustrücktrag" verdoppelt werden - auf maximal 10 beziehungsweise 20 Millionen Euro (wenn Ehepartner gemeinsam veranlagt sind).

1 Kommentar

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen