Corona-Gipfel im Kanzleramt
Neue bundesweite Corona-Maßnahmen und Lockdown-Verlängerung bis Mitte Februar?

Verlängerung des Lockdowns bis 15. Februar? (Symbolbild)
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  • Foto: Terri Sharp auf Pixabay
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die deutschlandweit gültig sein sollen: Momentan berät Bundeskanzlerin Angela Merkel per Video-Konferenz bei einem Corona-Gipfel im Kanzleramt mit den Ministerpräsidenten der Länder über einen entsprechenden Beschluss. Der harte Lockdown soll Medienberichten zufolge von  bis zum 15. Februar andauern. Das Ergebnis: Verschärfte Homeoffice-Regeln und das Tragen medizinischer Masken im Nahverkehr und in Geschäften in ganz Deutschland.

Pflicht zum Tragen der FFP2- oder KN95-Masken

Diese Maßnahme gilt in Bayern bereits seit Montag, 18. Januar. Das Tragen dieser FFP2 Masken oder auch KN95-Masken im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) und beim Einkaufen soll eventuell auch in ganz Deutschland Pflicht. 

Mehr Homeoffice

Der Bund will laut erster Informationen Unternehmen dazu verpflichten, soweit wie möglich das Arbeiten im Homeoffice anzubieten. "Dazu wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Verordnung erlassen, wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es nach ihrer eingehenden Prüfung zulassen", heißt es laut dem Bayerischen Rundfunk im Entwurf. Die Nachweispflicht könnte sich dann umkehren: Arbeitgeber müssten in Zukunft nachweisen, warum es nicht möglich ist, Homeoffice-Lösungen anzubieten.

15-km-Regel 

Die 15-km-Regel soll auch weiterhin unverändert gelten. Darüber hinaus sollen die Regelungen für Corona-Hotspots auch für andere Gegenden ausgeweitet werden - sowohl was mögliche Ausgangssperren als auch eine Begrenzung des Bewegungsradius bis 15 Kilometer angeht.

Kitas und Schulen bleiben geschlossen

Mit der Verlängerung des Lockdonws bleiben auch Schulen und Kitas bis Mitte Februar geschlossen.

Konzept für Öffnungsstrategie

Nach Vorstellung des Bundes soll eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern bis zum 15. Februar "ein Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie erarbeiten, welche auch die notwendigen Voraussetzungen schafft, ein erneutes Ansteigen der Zahlen zu vermeiden".

Bayernweites Alkoholverbot aufgehoben

Ab sofort darf in Bayern wieder im öffentlichen Raum Alkohol getrunken werden. Diesem Eilantrag einer Privatperson aus Regensburg hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof am Dienstag, 19. Januar stattgegeben.

Alkohol trinken im öffentlichen Raum in Bayern jetzt wieder erlaubt

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