"Corona ist nicht vorbei, Corona ist hochpräsent"
Ministerpräsident Söder: Bald dürfen auch Hausärzte impfen

Söder informiert über Corona-Lockerungen in Bayern (Archivbild)
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  • Foto: Peter Kneffel /dpa
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Ab Montag, 08. März treten weitere Corona-Lockerungen in Kraft. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zeigte sich am Donnerstagmittag nach den Beratungen des bayerischen Kabinetts hoffnungsvoll und zuversichtlich. "Corona ist nicht vorbei, Corona ist hochpräsent", doch gibt es laut Söder Hoffnung.

Den Menschen mehr Verantwortung geben

Mittlerweile ist jeder genervt und gestresst. Dennoch geht es hier laut Söder um die Existenz von Millionen Menschen. "Das Herz sagt, öffnen was geht und der Kopf sagt: Achtung, Achtung", so Söder weiter. Man müsse jetzt richtig handeln und dürfe nichts überstürzen. Bei den neuen Öffnungen stellt sich vielen die Frage, ob und wie diese vertretbar sind, hier sei die Akzeptanz der Bevölkerung das Wichtigste. Denn ohne diese lässt sich nichts erreichen. Daher sei der richtige Weg nun, den Menschen mehr Verantwortung zu geben und eine Perspektive zu schaffen.

Impfen über den Hausarzt

Das größte Problem stellt derzeit noch das Impfen dar, denn zu viel Impfstoff bleibt übrig. Ab Ende März soll es den Ärzten, beispielsweise dem Hausarzt, möglich sein, selber zu Impfen. Die Ärzte können dann selber entscheiden, wer Priorität hat. "Impfen ist die einzige Langzeitstrategie", so der Ministerpräsident. Söder zeigt sich hoffnungsvoll, denn dadurch, dass die Ärzte bald Impfen können, wird weniger Impfstoff weggeschmissen und immer mehr impfwillige Menschen werden geimpft. Wie der Ministerpräsident dazu sagte: "Alles was geimpft werden kann, soll geimpft werden". In Hinblick auf Ostern wird sich zeigen, ob es Richtung Osterurlaub oder Oster-Lockdown gehen wird. 

Schüler in Bayern

Die meisten Schüler in Bayern sollen bald zurück an die Schulen dürfen. Laut Ministerpräsident Söder wird der Wechsel- und Präsenzunterricht ab dem 15. März deutlich ausgeweitet - je nach Inzidenzwert vor Ort. In Kitas wird Regelbetrieb möglich sein. In Landkreisen oder Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 soll in Krippen, Kindergärten und Horten wieder der Regelbetrieb aufgenommen werden. Bei einem Wert zwischen 50 und 100 soll es einen "eingeschränkten Regelbetrieb" geben. Steigt die Inzidenz über 100, wird eine Notbetreuung angeboten.

Inzidenzwerte sind allgäuweit weiter gestiegen

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