Corona-Impfung
Jens Spahn verspricht: "Im Sommer kann allen ein Impfangebot gemacht werden"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte sich der Kritik zur Corona-Impfstrategie. (Archivbild)
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellte sich der Kritik zur Corona-Impfstrategie. (Archivbild)
  • Foto: Tobias Schwarz/dpa
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Immer wieder gibt es Kritik an der deutschen Corona-Impfstrategie. Wurden zu wenig Impfdosen bestellt? Funktioniert die Organisation überhaupt? Knapp drei Wochen nach dem Impfstart nahm Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einer Regierungserklärung Stellung.

Bisher seien 725.000 Deutsche gegen das Coronavirus geimpft worden. Dass der Eindruck entsteht, dass es in anderen Ländern schneller voran geht, liege vor allem an der deutschen Impfverordnung. Es dauere länger, weil zuerst in Pflege- und Seniorenheimen geimpft wird und das aufwendiger sei als Impfungen in Impfzentren. Doch die Impfzahl pro Tag werde immer weiter steigen. Schon im zweiten Quartal soll die Situation in Deutschland deutlich besser sein.

Jens Spahn: "Haben genügend Impfstoff bestellt"

Die Kritik, dass zu wenig Impfstoff bestellt wurde, weist Spahn zurück. "Wir haben über Europa genügend Impfstoff bestellt", rechtfertigt er sich. Dass der Impfstoff im Moment ein knappes Gut ist, könne man nicht beeinflussen. Trotzdem verspricht der Gesundheitsminister: "Im Sommer kann allen ein Impfangebot gemacht werden." "Wir werden für unsere Geduld belohnt", zeigt er sich optimistisch und ruft zur Impfbereitschaft auf: "Nur wenn über das Jahr hinweg die meisten Bürger bereit sind, sich impfen zu lassen, können wir das Virus wirklich besiegen."

Hier finden Sie eine Übersicht über die Impfzentren im Allgäu:

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