Überblick im Allgäu
Inzidenzen am Freitag: Kaufbeuren und Ostallgäu wieder über 200

Die Inzidenzen sind am Freitag laut RKI überwiegend gestiegen (Symbolbild).
  • Die Inzidenzen sind am Freitag laut RKI überwiegend gestiegen (Symbolbild).
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Update von Samstag, 10. April
Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu für Samstag, 10. April, finden Sie hier.

Inzidenz in Memmingen steigt deutlich und liegt jetzt bei 238,1

Bezugsmeldung
Am Freitag sind die Inzidenzwerte nach Angaben des Robert Koch-Instituts überwiegend gestiegen. Besonders auffällig: Kaufbeuren und das Ostallgäu haben die 200er Marke überschritten. 

Inzidenzwert für den Landkreis Oberallgäu korrigiert 

Für den Landkreis Oberallgäu meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen zunächst eine 7-Tage-Inzidenz von 100. Wie das Landratsamt Oberallgäu jetzt mitteilt, ist dieser Wert falsch. Der korrekte Inzidenzwert für das Oberallgäu am Freitag ist demnach 160,3. Der Grund für die falsche Angabe war wohl ein Übermittlungsfehler zwischen dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und dem RKI. Das LGL hatte bereits am Freitagmorgen den richtigen Inzidenzwert angegeben. 

Überblick: Die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte im Allgäu

(Stand: Freitag, 9. April 2021, 3:08 Uhr, Quelle: Robert Koch-Institut)

  • Landkreis Ravensburg (Baden-Württembergisches Allgäu): 110,7
  • Stadt Kempten: 130,1 (Vortag: 182,2)
  • Landkreis Lindau: 156,1 (Vortag: 148,8)
  • Landkreis Oberallgäu: 160,3 (Vortag: 123,1) 
  • Landkreis Unterallgäu: 176,1 (Vortag: 156,9)
  • Stadt Memmingen: 183,7 (Vortag: 170,1)
  • Stadt Kaufbeuren: 209,5 (Vortag: 175,7)
  • Landkreis Ostallgäu: 214,6 (Vortag: 176,4)

Was ab Montag, den 12. April gilt

Quelle: Bayerische Staatsregierung

  • Gartenmärkte, Blumenfachgeschäfte, Baumschulen, Gärtnereien, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Damit sind sie nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. 

Für die sonstigen Geschäfte des Einzelhandels gilt Folgendes:

  • Liegt die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel – wie bisher – unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte (v.a. Mindestabstand, Maskenpflicht, ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) geöffnet.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote („Click & Meet“ mit vorheriger Terminvereinbarung) mit einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 100 und 200 sind Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) zulässig. Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über 200 bleibt – wie bisher – die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click and Collect“) auch ohne Test zulässig.

Wohl weniger Tests über Ostern

Das Robert Koch-Institut weist weiterhin darauf hin, dass rund um die Osterfeiertage einerseits meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen. Dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Laut RKI führt das dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Andererseits ist es möglich, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln. 

Blick auf das Unterallgäu

Im Unterallgau greifen laut dem Gesundheitsamt besonders Mutationen des Coronavirus' um sich. Demnach ist die Infektionslage im Landkreis aktuell diffus. Der Leiter des Gesundheitsamtes appelliert an die Vernunft. 

Mutationen greifen um sich: Leiter des Gesundheitsamtes mahnt zur Vorsicht



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