Corona-Pandemie
Inzidenz nicht als Gradmesser: Söder will baden-württembergisches Modell in Bayern

Ministerpräsident Markus Söder will künftig nicht mehr die Inzidenz als Gradmesser heranziehen. (Archivbild)
  • Ministerpräsident Markus Söder will künftig nicht mehr die Inzidenz als Gradmesser heranziehen. (Archivbild)
  • Foto: Josef A. Preiselbauer auf Pixabay
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Bei den zukünftigen Corona-Maßnahmen soll in Bayern nicht mehr der Inzidenzwert als Gradmesser herangezogen werden. "Aufgrund der hohen Impfquote ist die Methodik der ersten drei Wellen, also sich nur auf die Inzidenz zu konzentrieren, nicht mehr passend", wird Ministerpräsident Markus Söder im Münchner Merkur zitiert.

Markus Söder will baden-württembergisches Modell in Bayern

Söder wolle dem Kabinett vorschlagen, das baden-württembergische Modell zu übernehmen. Öffnungen würden demnach inzidenzunabhängig beibehalten. Allerdings würde dann flächendeckend die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) gelten.

Das neue Kriterium für Einschränkungen soll dann eine Krankenhaus-Ampel sein. Diese soll die Situation auf den Intensivstationen widerspiegeln. "Da wir uns bei der Ministerpräsidentenkonferenz nicht einigen konnten, entwickeln wir das in Bayern selbst", sagte Söder dem Merkur. Einen weitern Lockdown würde es in Bayern nicht geben.

Am Montag treten in Bayern neue Corona-Regeln in Kraft

Am Montag treten im Freistaat Bayern neue Corona-Regeln in Kraft. Damit setzt der Freistaat die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. August um. Das hat Bayern Gesundheitsminister Klaus Holetschek am Freitagnachmittag bekannt gegeben. "Wir senken den Schwellenwert für Testungen (...) weitestgehend von einer 7-Tage-Inzidenz von 50 auf 35 ab", erläutert Holetschek die Beschlüsse.

Am Montag treten in Bayern neue Corona-Regeln in Kraft

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