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Testkonzept für Schulen
Holetschek kritisiert Impfgipfel: "Im Kern nicht weitergekommen"

Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek zeigte sich mit dem Resultat des Impfgipfels unzufrieden.
  • Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek zeigte sich mit dem Resultat des Impfgipfels unzufrieden.
  • Foto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Am Dienstag hat sich das bayerische Kabinett in einer Videoschalte über die Ergebnisse des bundesweiten Impfgipfels beraten. Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit dem Resultat des Impfgipfels unzufrieden. Im Kern sei man nicht so recht weitergekommen, was die Fragen der Planbarkeit und Verlässlichkeit der Impfstoff-Lieferungen anbelangt. Holetschek spricht von einem reinen "Uhrenabgleich" zwischen den Beteiligten. Bereits letzten Donnerstag hatte Holetschek bei einem Besuch der Impfstation in Memmingen die Lieferschwierigkeiten kritisiert.

 

Lieferplan bis Ende Februar 

Holetschek betonte jetzt erneut, dass es im Kern darum gehe, viel Impfstoff zu haben, der dann auch planbar und zuverlässig geliefert wird. Nur so könnten die Terminvereinbarungen in den Impfzentren auch eingehalten werden. Bis jetzt sei ein Lieferplan bis Ende Februar bekannt. "Längerfristige Lieferpläne haben wir noch nicht, würden uns die aber gerne wünschen", so Holetschek. Der Gesundheitsminister kündigte an, zusammen mit dem Wirtschaftsministerium in den nächsten Tagen noch einmal "mit der ein oder anderen Firma" ins Gespräch gehen zu wollen. In den Gesprächen sollen vor allem mögliche Entwicklungen für die Zukunft angesprochen werden.

Holetschek lässt Lockerungen in Österreich unkommentiert

Die österreichische Regierung hat Lockerungen im Corona-Lockdown beschlossen. Ab Montag, 08. Februar wird in unserem Nachbarland unter anderem der Handel wieder öffnen dürfen. Auch Friseurbesuche sind wieder möglich. An den Schulen gibt es wieder Präsenz-Unterricht. "Das Model Österreich erlaube ich mir gar nicht zu kommentieren", meint Holetschek auf Nachfrage eines Journalisten. Er verweist gleichzeitig darauf, dass "Österreich schon oft einen Schritt voraus ist und dann zwei zurück gegangen ist."

Corona-Tests auch an bayerischen Schulen?

Seit Montag befinden sich Abiturienten und Berufsschüler von Abschlussklassen im Wechsel-Unterricht. "Das sind 2,4 Prozent der Schüler", so der bayerische Kultusminister Piazolo. Der Minister hofft, dass ab dem 15. Februar weitere Öffnungsschritte an den Schulen folgen. Priorität haben dabei zunächst Grundschulen, Förderschulen und Abschlussklassen. Die Entscheidung wird laut Piazolo allerdings erst kurzfristig innerhalb der kommenden Woche fallen und ist abhängig vom Infektionsgeschehen.  

Laut Holetschek arbeitet der Freistaat momentan daran, ein Testkonzept für die zu entwerfen, welches in Kürze vorgestellt werden soll. Einzelheiten wie die Tests durchgeführt werden könnten, nannte der Minister allerdings noch nicht.

Wechselunterricht für Abschlussklassen - Sinnvoll oder Stress pur?

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