Über 110.000 Menschen in Bayern bereits geimpft
Gesundheitsminister Holetschek: "Wir brauchen mehr Impfstoff"

Klaus Holetschek, der neue Bayerische Gesundheitsminister
  • Klaus Holetschek, der neue Bayerische Gesundheitsminister
  • Foto: picture alliance/dpa / Sven Hoppe
  • hochgeladen von Holger Mock

Bayerns neuer Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich am Sonntag zum Stand der DDinge beim Thema Impfungen in Bayern geäußert. "Mittlerweile konnten in Bayern bisher bereits 111.897 Menschen (Stand 9. Januar) gegen Corona geimpft werden", so Holetschek in einer Pressemitteilung. Risikobelastete Personengruppen in Alten- und Pflegeheimen und Personal von Kliniken und Unikliniken in Bereichen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko werden demnach momentan bevorzugt geimpft. "Rund die Hälfte der Impfungen erfolgten beim Krankenhauspersonal bzw. bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegeeinrichtungen", so Holetschek.

Alle Impfdosen werden direkt weitergereicht

Bayern habe ein gutes System mit 99 Impfzentren aufgebaut. Der Zeitplan sei gut abgestimmt: "Jede einzelne Impfdose, die wir vom Bund bekommen, wird sofort an unsere Bürgerinnen und Bürger weitergereicht." 

Mehr Impfstoff ist notwendig

Holetschek macht allerdings auch klar, dass die Geschwindigkeit noch steigen muss. "Klar ist aber auch: Wir brauchen mehr Impfstoff und die Impfstoff-Zulassungen in der EU müssen schneller erfolgen. Denn dann können wir auch mehr Menschen impfen." Deshalb sei es wichtig gewesen, dass die Europäische Kommission der Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) gefolgt ist, künftig "im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Entnahme von sechs statt bisher fünf Impfdosen pro Impfstoff-Vial zuzulassen", so der neue Gesundheitsminister.

Bezüglich der Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist Holetschek optimistisch. "Die Impfbereitschaft in der Bevölkerung ist jetzt da!", ist er sich sicher. "Viele Menschen wünschen sich eine schnellstmögliche Impfung." Bayerns Ziel sei es, so schnell wie möglich so viele Menschen wie möglich zu impfen und gegen das Virus zu schützen. Denn: "Nur durch die Impfungen können wir das Virus langfristig und dauerhaft bekämpfen."

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