Regierungserklärung
Gesundheitsminister Holetschek fordert mehr Verlässlichkeit bei den Impfstoff-Lieferungen

Klaus Holetschek (CSU), Gesundheitsminister von Bayern, kommt im bayerischen Landtag zur Plenarsitzung. Er soll keine drei Wochen nach seiner Ernennung während der Sitzung seine erste Regierungserklärung geben.
  • Klaus Holetschek (CSU), Gesundheitsminister von Bayern, kommt im bayerischen Landtag zur Plenarsitzung. Er soll keine drei Wochen nach seiner Ernennung während der Sitzung seine erste Regierungserklärung geben.
  • Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Sven Hoppe
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat am Mittwoch seine erste Regierungserklärung gegeben. Vor genau einem Jahr, am 27. Januar 2020 wurde in Bayern der erste Corona-Fall in Bayern bekannt. Auch ein ganzes Jahr später ist das Coronavirus das weltweit bestimmende Thema.

Nach den jüngsten Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern muss auch der bayerische Landtag den verlängerten Lockdown bis Mitte Februar beschließen. Die Woche zuvor wurden die Beschlüsse im Kabinett von CSU und den Freien Wählern getragene Staatsregierung bereits bestätigt. 

Holetschek befürwortet die Strategie der Staatsregierung

Bayerns Gesundheitsminister Holetschek befürwortet die Strategie der Staatsregierung. Für ihn seien die Maßnahmen richtig, sie wirken, helfen und schützen Menschenleben. "Licht und Schatten" beschreibt Holetschek die aktuelle Lage. Denn die Corona-Zahlen sind rückläufig, allerdings bereitet die neue Virusmutation große Sorgen.

Die neue Virusmutation

Eine der größten Herausforderungen sei aktuell die Mutation. "Das macht uns allen Sorgen", so Holetschek. Wegen der neuen Mutation dürfe man aber gerade jetzt im Kampf gegen Corona nicht nachlassen. Holetschek fordert, dass die Inzidenzwerte weiter gedrückt werden. Auch im Hinblick auf andere Länder wie zum Beispiel Tschechien, wo der Inzidenzwert aktuell bei mehr als 400 liegt, sei auch weiterhin große Vorsicht geboten. 

Zum Thema Impfen

Zum Thema Impfen sagt Holetschek: "Es ist ein Impfstoff, dem man vertrauen kann", nur sei es aktuell noch zu wenig Impfstoff der zur Verfügung stünde. Die Verantwortung, den Impfstoff zu besorgen, liegt laut Holetschek beim Bund und der EU, für die Logistik dagegen beim Freistaat Bayern. Es brauche in Hinblick auf die Impfungen mehr Verlässlichkeit. Holetschek ärgert sich darüber, dass man immer wieder nachfragen müsse, wann der nächste Impfstoff kommt. Ein weiteres Thema seien etwa 60 bis 70 Impf-Busse. Ein Gespräch mit der Deutschen Bahn hat es dazu bereits gegeben.

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