Schwimmbad
Die Zehn Regeln zum eigenen Schwimmbad

Bei der Planung eines privaten Schwimmbades sollte nichts dem Zufall überlassen werden. Hier hilft das Zehn-Punkte-Programm des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness.

1. Der Schwimmbadbau ist nichts für Hobbybastler

Der Bau eines Schwimmbades erfordert Fachkenntnisse. Schwimmbadbauer bieten Individuallösungen und stehen in allen Fachfragen kompetent zur Seite. Denn der Einsatz unterschiedlicher Materialien stellt besondere Bedingungen her, die der Pool-Fachmann bei der Umsetzung berücksichtigen kann.

2. Budget festgelegen.

Man sollte bestimmen, wie viel Geld man für den Pool ausgeben will und sollte zusätzlich eine Reserve für das berühmte Unvorhergesehene einplanen.

3. Schattenlage schränkt die Badefreude ein.

Für einen Gartenpool ist Sonne die preiswerteste Energiequelle zur Erwärmung des Beckens. In einer ständigen Schattenlage wird selbst bei beheiztem Pool das Verlassen des Beckens eine kühle Angelegenheit.

4. Kein Schwimmbad direkt unter Bäumen platzieren.

Das Wasser, aber auch Filter werden unnötig durch Blätter und Blüten verschmutzt, wenn der Gartenpool direkt unter oder neben Bäumen platziert wird. Ein idealer Platz ist ein geschützter Bereich.

5. Den Pool nicht im direkten Windzug einplanen

Wind kühlt das Beckenwasser schneller aus. Auch zum Schwimmen selbst ist eine zugige Ecke nicht angenehm. Abhilfe schaffen können Mauern, immergrüne Hecken oder eine Überdachung.

6. Optimale Wasseraufbereitung ist wichtig

Eine auf die Beckengröße abgestimmte Wasseraufbereitungsanlage ist unverzichtbar. Hier gibt es technische Angebote (manuell oder mittels Aufbereitungsanlage), die das Wasser mit Wasserpflegemitteln wie Chlor, Brom und Ozon reinigen und vor Keimbildung schützen. Sichtbare Verunreinigungen werden mit der Filteranlage entfernt. Des Weiteren können sogenannte Bodenstaubsauger behilflich sein. Mit einem häufigen Wasserwechsel ist es dagegen nicht getan, zumal die Kosten ins Unermessliche steigen würden.

7. Nicht an einer Abdeckung sparen

Wasser verdunstet und kühlt in der Nacht ab. Hier kann eine Abdeckung beispielsweise als Folienanlage (hand- oder automatisch betrieben) oder ein Unterflurrolladen energiesparend helfen. Zudem schützt eine Abdeckung vor groben Verschmutzungen. Mit speziellen Solarabdeckungen ist es möglich, die Sonnenenergie noch stärker zur Becken- Erwärmung auszunutzen.

8. Treppen und Leitern planen

Ob römische Treppe oder Edelstahleinstieg – das bleibt dem persönlichen Anspruch und natürlich der Beckengröße überlassen. Ausgestattet mit Antirutsch-Treppenstufen und Handläufen ist der angenehme Weg ins und aus dem Wasser gewährleistet. Zudem lassen sich Gegenstromanlagen, Massagedüsen oder Scheinwerfer integrieren.

9. Größe und Ausstattung des Schwimmbeckens festlegen

Die Standardgröße eines Pool liegt bei acht mal vier Meter bei einer Wassertiefe von circa 1,35 bis 1,60 Metern. Die Größe ist aber individuell festlegbar. Bei Beckenlängen bis zu acht Metern empfiehlt sich der Einbau einer Gegenstromschwimmanlage. So wird das Schwimmen nicht durch das ständige Wenden in seinem Fluss unterbrochen. Spaß bringen Wasserattraktionen wie Bodensprudler oder Massagedüsen.

10. Nicht einfach so ein Schwimmbad bauen...

Bis zu bestimmten Beckengrößen sind Außenpools genehmigungsfrei, aber je nach Bundesland kann eine Genehmigung durch die örtlichen Baubehörde erforderlich sein. Im Vorfeld daher bei der Stadtverwaltung anfragen.

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