DLRG gibt Tipps
Die Badesaison beginnt - Risiken am Wasser und Hinweise zur Sicherheit

Die Badesaison steht vor der Tür. Damit der Badespaß kein Risiko birgt, sollten einige Hinweise befolgt werden. (Symbolbild)
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  • Die Badesaison steht vor der Tür. Damit der Badespaß kein Risiko birgt, sollten einige Hinweise befolgt werden. (Symbolbild)
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Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Hitze. Viele Menschen zieht es dann zur Abkühlung wieder an den Badesee, an einen Fluss oder ans Meer. Doch Vorsicht: Wasser kann tückisch sein und Gefahren bergen. Deshalb rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zu Besonnenheit und Vorsicht.

Die Retter der DLRG

An vielen Seen in Bayern und dem Allgäu sorgen die Rettungsschwimmer der DLRG für die Sicherheit. Sie sind gut ausgebildet und verrichten ihren Dienst komplett ehrenamtlich. Wenn an der Rettungsstation die rot- gelbe Flagge gehisst ist, bedeutet das nach internationalem Standard: Die Retter sind einsatzbereit.

Die Retter der DLRG am Starnberger See üben den Notfalleinsatz.
  • Die Retter der DLRG am Starnberger See üben den Notfalleinsatz.
  • Foto: Sebastian Rusche
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Risiko ist an unbewachten Stellen deutlich höher

Doch die Retter der DLRG können nicht überall vor Ort sein. An unbewachten Seen und Flüssen ereignen sich immer wieder Unfälle. "Wenn es dieses Jahr wieder Hitzeperioden gibt, müssen wir leider wie schon so oft mit zahlreichen Ertrinkungstoten rechnen. Vor allem an unbewachten Stellen ist das Risiko um ein Vielfaches höher als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen", warnt Manuel Friedrich, der Präsident der DLRG Bayern.

13 Tipps für die Sicherheit am Wasser

Um Gefahren und Risiken am und im Wasser zu minimieren, hat die DLRG folgende Tipps für die Badesaison:

Achtung beim Baden in der Natur:

  • Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen. Warnhinweise wie "Steilufer“ beachten.
  • Nur gemeinsam mit anderen oder unter Aufsicht schwimmen.
  • Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen und nicht übermütig werden.
  • Auch nach mehreren warmen Tagen ist zunächst nur die Wasseroberfläche angenehm warm. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind immer noch kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden.
  • Nie in unbekannte Gewässer springen. Nur an ausgewiesenen Sprungbereichen ins Wasser springen. Kopfsprünge in Ufernähe oder im flachen Wasser können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden wie Querschnittslähmung nach sich ziehen.
  • An Baggerseen kann das Ufer nach wenigen Metern steil abfallen, ohne dass man es sieht. Eine Todesfalle für Nichtschwimmer!
  • Ein Bad im Fluss oder eine Bootsfahrt können harmlos aussehen, aber auch gefährlich sein: Die Kälte des Wassers lässt die Kräfte sehr schnell schwinden und an steilen, bewachsenen Ufern kann man sich oft nicht mehr ans Land retten. Strömungen und Brückenpfeiler sind tödliche Risiken.
  • Senioren sollten zuvor mit einem Arzt sprechen, vor allem wenn einmal eine Erkrankung von Herz oder Kreislauf vorlag.

Achtung am Meer:

  • Gezeiten, nicht erkennbare Strömungen und Unterströmungen sowie starke ablandige Winde können sogar gute Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Respektieren Sie deshalb örtliche Warnungen wie die rote Flagge am Strand.
  • Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden. Vertrauen Sie ihnen nicht Ihr Leben an!
  • DLRG-Einsatzleiter Sven Slovacek: "Informieren Sie sich gleich am ersten Urlaubstag über Rettungsposten und Notrufmöglichkeit. Lernen Sie, in der Landessprache Hilfe im Notfall zu holen."

Risiko Biergarten:

  • Keinen Alkohol trinken vor dem Baden. Denn er kann dazu führen, dass man seine Kräfte überschätzt.

Achtung Eltern:

  • Eltern dürfen kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und sollen immer in Griffweite bleiben. Sie haben die Aufsichtspflicht. Auf keinen Fall vom Handy ablenken lassen! Kindgerechte Baderegeln zur Vorbereitung auf Schwimmbad und See finden sich unter www.baderegeln.info.
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