Mehr Sicherheit
DEHOGA Bayern begrüßt Regeländerungen und Perspektive für Clubs und Diskos

Anfang Oktober sollen Clubs und Diskos in Bayern wieder öffnen dürfen. (Symbolbild)
  • Anfang Oktober sollen Clubs und Diskos in Bayern wieder öffnen dürfen. (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Julian Hartmann

Am Dienstag hat die Bayerische Regierung das weitere Vorgehen des Freistaates in der Corona-Pandemie festgelegt. Während für viele Maßnahmen in Zukunft eine "Krankenhaus-Ampel" entscheidend sein soll, spielt unter anderem in der Gastronomie auch die Inzidenz weiterhin eine wichtige Rolle. Ab einer Inzidenz von 35 gilt in Innenräumen breitflächig die sogenannte 3G-Regel. 

DEHOGA begrüßt die getroffenen Entscheidungen

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern begrüßt die Entscheidungen des Bayerischen Ministerrates an der 3G-Regel als Basis festzuhalten und die allgemeinen Kontaktbeschränkungen und die corona-bedingte Sperrstunde aufzuheben. "Entscheidend für uns war die Schaffung von mehr Klarheit und damit auch Akzeptanz sowohl bei den Gastgebern als auch deren Gästen", so Angela Inselkammer, Präsidentin des DEHOGA Bayern. "Wir begrüßen daher vor allem auch, dass die Bayerische Staatsregierung Wort gehalten hat und ein erneuter Lockdown nicht mehr zur Debatte stand." Für mehr Planungssicherheit sorge auch die Abkehr von der Inzidenz. Gleichzeitig ist die Präsidentin auch froh, dass Getestete nicht von einem Hotel oder Gastronomie-Besuch ausgeschlossen werden. 

Perspektive für Clubs und Diskos 

Einen richtigen Schritt sieht Inselkammer in der nun gegebenen Perspektive für Clubs und Diskotheken ab Anfang Oktober. Geplant ist, dass Clubs und Diskotheken dann wieder öffnen können. Der Zugang soll ab Oktober nur für Geimpfte und Genesene sowie für Getestete mit PCR-Test möglich sein. Dieser Schritt sei schon lange überfällig, so Inselkammer. 

Wollen "keine bayerischen Hilfskräfte bei der Einhaltung von Corona-Maßnahmen" sein

"Den Ausschluss eines Lockdowns und die damit einhergehende erhöhte Planungssicherheit bewerten wir positiv, andererseits müssen neue Maßnahmen immer auf Ihre Verhältnismäßigkeit überprüft werden", mahnt die Präsidentin. Nach wie vor liege etwa die Verantwortung der Kontrolle in Sachen Registrierung und Nachweise der geltenden 3G-Regeln bei den Betreibern. "Wir fordern daher, dass mit steigender Impfquote auch weitere Maßnahmen fallen. Die Gäste und Veranstalter müssen hier selbst wieder mehr in die Pflicht genommen werden. Bayerns Gastgeber wollen endlich wieder das tun, was sie am besten können und liebsten machen: gute Gastgeber sein und keine bayerischen Hilfskräfte bei der Einhaltung von Corona-Maßnahmen."

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