Corona
Das müssen Sie bei den Antigen-Selbsttests beachten

Bei den Corona-Selbsttests muss man einige Dinge beachten. (Symbolbild)
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Ab dem kommenden Dienstag sollen in Apotheken, Drogerien und Supermärkten die sogenannten Corona-Selbsttest verkauft werden. Damit kann jeder selbst überprüfen, ob er mit Covid-19 infiziert ist - oder eben nicht. Das Ziel dieser Tests für Jedermann: Mögliche Infektionen sollen so schnell erkannt und Infektionsketten früh unterbrochen werden. Allerdings gibt es dabei trotzdem so einiges zu beachten.

In diesen Drogerien soll es ab 09. März Corona-Selbsttests zu Kaufen geben

Anleitung beachten

Die Corona-Tests für Laien versprechen eine einfache Handhabung und schnelle Gewissheit, ob man sich mit dem Virus infiziert hat. Trotzdem aber muss der Umgang mit den bald verfügbaren Tests korrekt durchgeführt werden. Je nach Testart (Abstich oder Gurgeltest) ist der Ablauf unterschiedlich. Klar aber ist: Eine Infektion kann nur dann nachgewiesen werden, wenn die Probe auch eine ausreichende Menge an Erregerbestandteilen enthält. Diese finden sich hauptsächlich im Rachen- und Nasenraum - und dort auch nicht immer und überall in gleicher Konzentration. 

Am sichersten sind die Test, wenn sich bereits die ersten Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeigen. Der Grund: Ist eine Person tatsächlich an Corona erkrankt, ist auch die Virenlast größer. Hat der Erreger dagegen erst "kurz zuvor" den Körper erreicht, ist die Virenlast für ein positives Testergebnis möglicherweise noch nicht ausreichend.

Was tun bei positivem Ergebnis

Fällt das Testergebnis positiv aus, dann sollte man sich zunächst selbst in Quarantäne begeben und sich mit der Corona-Hotline, dem Arzt oder Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Man sollte auch schnellstmöglich einen sogenannten PCR-Test durchführen lassen. Der Grund: Diese von Fachpersonal durchgeführten Labortests sind zuverlässiger als die Laientest. Darüberhinaus kann dann auch festgestellt werden, mit welcher Virusvariante man sich infiziert hat.

Auch sogenannte "falsch-negative Ergebnisse" möglich

Die im Handel angekündigten Selbsttests funktionieren gut, sind aber nicht so zuverlässig wie die sogenannten PCR-Tests. Es sind sowohl sogenannte Falsch-Negativ-, wie auch Falsch-Positiv-Ergebnisse möglich. Das heißt: In seltenen Fällen zeigt der Test ein positives Ergebnis an, obwohl tatsächlich keine Infektion vorliegt. Im Zweifelsfall begibt man sich also ohne Infektion in Quarantäne.

Schlimmer sind dagegen sogenannte Falsch-Negativ-Ergebnisse. In diesem Fall liegt nämlich, trotz negativem Testergebnis, eine Infektion vor und andere Personen können angesteckt werden. Aus diesem Grund sollten die gängigen Schutzmaßnahmen (Abstand halten, Händehygiene und das Tragen von Schutzmasken) auch nach einem guten Testausgang beibehalten werden.

Landratsamt Lindau bezeichnet Selbsttests als "ausreichend sicher"

"Die Qualität erscheint ausreichend sicher, um Personen mit einer solchen Viruslast an der Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum zu erkennen, die andere anstecken könnten", erklärt das Landratsamt Lindau auf Nachfrage von all-in.de. Trotzdem sei eine Standardisierung verglichen mit Test, die von geschultem Personal durchgeführt wurden, nicht in dem Maße gewährleistet.

Neue Lockerungsmöglichkeiten durch Selbsttests?

Durch die Einführung der Laientest wird künftig mehr und intensiver getestet. Infektionen werden schneller erkannt und mögliche Infektionsketten schneller unterbrochen. Nach Ansicht einiger, ein Anlass die derzeitigen Coronaregeln etwas zu lockern. Laut FDP-Generalsekretär FDP-Generalsekretär Volker Wissing könnten bei negativen Ergebnissen beispielsweise wieder Restaurant- und Fitnessstudiobesuche möglich werden.

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