Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Gärtnereien und Baumärkte dürfen öffnen
Corona-Lockerungen: Supermärkte sollen jetzt Laien-Schnelltests verkaufen

Coronavirus (Symbolbild).
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Ab Montag, dem 1. März, gibt es in Bayern weitere Corona-Lockerungen. Wie das Bayerische Kabinett beschlossen hat, dürfen ab Montag neben Friseuren auch wieder Anbieter anderer körpernaher Dienstleitungen, wie Fußpflege, Nagelstudios und Gesichtspflege öffnen. Ebenso Gärtnereien, Gartenmärkte, Blumenläden, Baumschulen und Baumärkte. In Regionen mit einer Inzidenz unter 100 dürfen Musikschulen wieder Einzelunterricht anbieten.

Frei verkäufliche Corona-Tests

Das Bundesinstitut für Arzneimittel hat am Mittwoch drei verschiedene Laien-Schnelltests zugelassen, die ab sofort in den Handel kommen sollen. Die Antigen-Schnelltests soll es in Supermärkten wie Aldi, Lidl, Rewe und in Drogeriemärkten, wie beispielsweise dm, geben. Die Corona-Tests sind für den einfachen Laien-Gebrauch zu Hause bestimmt. Laut ntv sollen sie besonders einfach, aber trotzdem sehr zuverlässig sein. 

Die drei Schnelltests erfüllen die Mindestkriterien, die das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut (RKI) festgelegt hat: Unter anderem dürfen sie kaum falsche Ergebnisse liefern. Ihre Spezifität muss bei über 97 Prozent liegen. 

Wie funktionieren die Laien-Schnelltests? 

Die Antigen-Schnelltests funktionieren mit einem einfachen Nasen-Abstrich. Man füllt eine Flüssigkeit in ein Röhrchen und drückt und dreht den Tupfer darin. Dann schließt man das Röhrchen und gibt daraus einige Tropfen auf die Testkassette. Das Ergebnis erkennt man dann an ein oder zwei Strichen, die sich in 15 bis 20 Minuten bilden. Die Anbieter müssen eine Gebrauchsanweisung mitliefern. Sollte es bei der Interpretation des Testergebnisses zu Missverständnissen kommen, bieten die Hersteller für gewöhnlich online oder telefonisch Hilfe an. 

Was werden die Selbsttests kosten?

Wie viel für einen Schnelltest bezahlt werden muss, ist derzeit noch nicht bekannt. Es werde wohl diskutiert, ob sie zu einem Eigenanteil von einem Euro angeboten werden sollen. Dann würde der Bund den größten Teil der Kosten tragen. Bestätigt sei das laut Medienberichten aber noch nicht.

Angela Merkel und Ministerpräsidenten beraten am 3. März 

Am 3. März werden die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten.

Nach Datenpanne beim RKI: Hier sind die aktualisierten Inzidenzwerte für das Allgäu

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