Bergsport im Corona-Winter
Appell des DAV: "Reduziert die Kontakte!"

Beliebter Bergsport, auch im Lockdown: Skitourengehen. Der DAV appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Bergsportler und ruft zur Einhaltung der Einschränkungen auf. (Archivbild)
  • Beliebter Bergsport, auch im Lockdown: Skitourengehen. Der DAV appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Bergsportler und ruft zur Einhaltung der Einschränkungen auf. (Archivbild)
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Holger Mock

Sport an der frischen Luft: Auch im Corona-Lockdown ist Bergsport erlaubt, sogar empfohlen. Bergsport ist gesund, fördert die Abwehrkräfte und stärkt die Psyche. Auf Tour in den Bergen lassen sich die Abstandsregeln fast immer gut einhalten. Allerdings muss man sich dabei an die aktuellen Corona-Einschränkungen halten. Wichtigstes Prinzip: Möglichst wenig direkten Kontakt zu anderen Sportlern.

#NatürlichWinter: Kampagne zur Unterstützung des Bergsports im Lockdown

Der Deutsche Alpenverein (DAV) appelliert in einer Pressemitteilung "dringend an alle Bergsportlerinnen und Bergsportler, ihre Kontakte sowohl bei der Anreise als auch in den Bergen so weit wie möglich zu reduzieren."  Verantwortungsvolles und besonnenes Handeln sollen demnach jetzt im Vordergrund stehen.  Die DAV-Kampagne #NatürlichWinter soll das unterstützen.

Im Rahmen der Kampagne hat der DAV wichtige Regeln für den Bergsport zusammengefasst:

  • Reduziere deine Kontakte so weit wie möglich, auch bei der Anreise.
  • Halte Abstand, und zwar mehr als die geforderten 1,5 Meter. Wer Sport treibt, atmet stark.
  • Das mit dem Abstand gilt auch für die Gipfelrast. Mach Brotzeit an anderer Stelle, wenn am höchsten Punkt zu wenig Platz ist.
  • Plane deine Touren klug: Meide beliebte Orte zu beliebten Zeiten.
  • Verzichte im Zweifel auch mal. Oder probiere eine Alternative zur Bergtour in Wohnortnähe.
  • Schließlich auch sehr wichtig zur Entlastung der Krankenhäuser: Sei zurückhaltend! Unternimm Touren deutlich unter deinem Leistungsniveau.

Der Appell richtet sich vor allem an Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Dieser Winter sei eine Herausforderung "für die Einheimischen, für die Natur und für uns Aktive", so der DAV. Es gelte jetzt, "die gesetzlichen Regelungen verantwortungsvoll und klug zu interpretieren".

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