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Die Lösung gegen den Hunger in der Welt?
Würden Sie gegrillte Mehlwürmer essen? Verbraucherzentrale wirbt für Insekten-Nahrung

Gegrillte Insekten: Eine Alternative zur Bratwurst?
  • Gegrillte Insekten: Eine Alternative zur Bratwurst?
  • Foto: ChristophMeinersmann auf Pixabay
  • hochgeladen von Holger Mock

Etwa zwei Milliarden Menschen weltweit nutzen Insekten laut Verbraucherzentrale bereits als Nahrungsmittel. Heuschrecken, Mehlwürmer, Ameisen, sogar Bienen und Wespen sind demnach essbar, wie insgesamt rund 2.000 essbare Insektenarten. Insekten-Snacks gibt es mittlerweile auch in deutschen Supermärkten, sie erfreuen sich allerdings (noch) nicht allzu großer Beliebtheit. Zu groß ist der Ekel, den viele Menschen beim Gedanken daran verspüren, einen Mehlwurm oder eine Ameise zu essen. Dieser Ekel ist allerdings unnötig.

Insekten: Nährstoffe, Vitamine, Protein

Zunächst einmal liefern geröstete Wespen und gebackene Mehlwürmer viel Protein. "Essbare Insekten sind eine exzellente Quelle von Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen und wichtigen Mineralstoffen", heißt es bei der Verbraucherzentrale. Insekten haben demnach ähnlich viel Protein wie das Rindfleisch, Schweinefleisch oder Putenfleisch. Sind Insekten gefriergetrocknet, kann der Proteinanteil sogar deutlich höher sein, je nach Art des Insekts. Insekten als Nahrungsmittel gilt für viele Experten als Schlüssel in der Bekämpfung der Hungersnöte auf d

Klimafreundlicher und nachhaltiger

Insekten brauchen weniger Platz und Wasser als Rinder, Schweine oder Hühner und verursachen weniger Treibhausgas-Emissionen, sind also klimafreundlicher. Studien belegen das. Allerdings braucht man bei der Zucht von Insekten wesentlich höhere Temperaturen, was wiederum von Kritikern als problematisch angesehen wird. Würde man in Deutschland produzieren wollen, müsste man die Aufzuchtanlagen monatelang beheizen. Ein weiterer Pluspunkt für Insekten als Nahrungsmittel ist dagegen die Nachhaltigkeit: Rund 80 Prozent eines Insekts kann man essen. Der essbarer Anteil ist damit doppelt so hoch als zum Beispiel beim Rind, das "nur" zu 40 Prozent essbar ist.

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