Neue Datenschutzbedingungen
WhatsApp schmiert ab: Ist der Messenger Signal besser?

Immer mehr Nutzer wandern zum Messenger Signal ab.
  • Immer mehr Nutzer wandern zum Messenger Signal ab.
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Seit dem 15. Mai gelten beim Messenger WhatsApp neue Datenschutzbedingungen. Die im Vorfeld kontrovers diskutierten und kritisierten Änderungen scheinen in den letzten Wochen viele Nutzer dazu veranlasst zu haben, sich nach einer neuen, kostenlosen Alternative umzusehen. Großer Gewinner ist der Messenger Signal.

Die App rangiert mittlerweile im Google Playstore auf dem ersten Platz der aktuell beliebtesten Apps. Auf dem dritten Platz liegt der Messenger Telegram. WhatsApp ist hingegen mittlerweile weit abgeschlagen und rangiert nicht mal mehr in den Top Ten, sondern auf Platz 14. Im App Store von Apple liegt der Krypto-Messenger am Dienstag (18. Mai) auf dem zweiten Rang. Nur die Tracing-App Luca ist noch beliebter als Signal. Einige iOS-User scheinen WhatsApp aber weiterhin die Stange zu halten, denn die App steht immerhin noch auf dem fünften Platz.

Das Problem mit WhatsApp

Das Unternehmen hinter WhatsApp gehört seit 2014 zu Facebook. Nutzer hatten sich vorwiegend darüber beschwert, dass erhobene Daten an andere Teile des Konzerns übermittelt werden sollen - was aber auch schon zuvor der Fall war. Usern, die der neuen Datenschutzverordnungen nicht zustimmen, sollen nach und nach bestimmte Chat-Features gesperrt werden. Das Unternehmen ist zwar laut Medienberichten mittlerweile zurückgerudert, vorerst soll es demnach keine Konsequenzen für Verweigerer geben. WhatsApp will aber seine Nutzer immer wieder daran erinnern, die neuen Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Verwirrend: Momentan hat jeder Nutzer offenbar eine andere Deadline, bis wann er die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben muss (oder soll, kann, darf...).

Prominente Fürsprecher von Signal

Bei Signal wird deutlich mehr Wert auf die Privatsphäre ihrer Nutzer gelegt. Es werden zum Beispiel nicht nur die Nachrichten verschlüsselt, sondern auch der Absender. Der Funktionsumfang steht dem von WhatsApp zudem in nichts nach. Einer der bekanntesten Fürsprecher von Signal ist Whistleblower Edward Snowden (37). Er schrieb bereits Ende 2015 auf Twitter, dass er Signal jeden Tag nutze. Auch Tesla-Chef Elon Musk (49) rief Anfang Januar seine Twitter-Follower dazu auf, Signal zu nutzen.

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