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"WhatsApp"-Alternative "Signal": Fünf nützliche Tipps für Einsteiger

Signal ist für viele Nutzer mittlerweile eine Alternative zu WhatsApp (Symbolbild)
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  • Signal ist für viele Nutzer mittlerweile eine Alternative zu WhatsApp (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Holger Mock

Die Messenger-App "Signal" seit mehreren Jahren beliebt bei sicherheitsbedürftigen Usern, vor allem wegen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Kostenlos, keine Werbung - wohl Gründe, die für "Signal" sprechen. Der Platzhirsch "WhatsApp" ist Anfang des Jahres in die Kritik geraten, weswegen "Signal" seitdem auch besonders viele neue Nutzer gewonnen hat, zumindest um die App einmal auszuprobieren.

Elon Musk macht Werbung für "Signal"

Mitte Januar erreichte "Signal" etwa erstmals den Meilenstein von 50 Millionen App-Downloads alleine im Google Play Store. Auch Star-Unternehmer Elon Musk (49) warb für die Nutzung des Programms. Hier fünf praktische Funktionen im Überblick.

Verschwindende Bilder, Videos und Nachrichten

Wie in "Kobra, übernehmen Sie" oder anderen guten Spionage-Serien und -Filmen können sich auch bei "Signal" Inhalte selbst zerstören beziehungsweise löschen - nur geht hier kein Tonband oder ähnliches in Rauch auf. Wer in der Kopfzeile auf den Namen eines Kontakts tippt, kann hier die verschwindenden Nachrichten aktivieren. Daraufhin lässt sich ein Zeitraum zwischen wenigen Sekunden und einer Woche einstellen, nach dem alle Beiträge automatisch gelöscht werden. Ebenso ist es möglich, einzelne geteilte Videos oder Fotos beispielsweise nur ein einziges Mal anzeigen zu lassen. Hierzu einfach den entsprechenden Inhalt auswählen und vor dem Abschicken auf das Unendlichkeitssymbol tippen. Wenn hier nun "1x" steht, kann etwa ein Clip auch nur ein einziges Mal vom Empfänger abgespielt werden.

Eine weitere Sicherheitsfunktion ist unter anderem die Bildschirmsperre. Wer beispielsweise sein Smartphone an Familie, Partner oder Freunde weiterreicht, um diesen Fotos oder dergleichen zu zeigen, kann damit unterbinden, dass diese Zugriff auf die eigenen Chatverläufe erlangen. Ist das Feature aktiviert, muss ein User sich erst mit Fingerabdruck, einer festgelegten PIN oder dergleichen identifizieren, um die App nutzen zu können.

Den Messenger personalisieren

Wer der App ein bisschen buntes Flair verpassen möchte, kann in den Einstellungen unter anderem Hintergründe für alle Chats einrichten. Hier gibt es eine ganze Reihe an vorgefertigten Auswahlmöglichkeiten, aber auch eigene Bilder können genutzt werden. Mit einem Tipper auf den Namen eines Kontakts kann dies auch für einzelne Chats individuell geschehen. Der Ton für eine eingehende Nachricht kann hier ebenso einzeln angepasst werden.

Wie in vielen anderen Messengern können Nutzer auch Chatgruppen einrichten - bei Signal mit bis zu 1.000 Mitgliedern. Dazu müssen User einfach nur auf das Stift-Symbol tippen und dann auf "Neue Gruppe". Nun können entweder Kontakte oder Rufnummern ausgewählt werden, um einzelne Personen hinzuzufügen. Danach können User die Gruppe benennen und ihr auch ein Bild zuweisen.

Wer Signal auch am Computer nutzen möchte, hat ebenfalls die Gelegenheit dazu. Auf der Website des Messengers lassen sich Programme für Windows und Mac herunterladen. Auch Anweisungen für eine Installation auf Linux-Systemen findet sich dort. Für die Nutzung am Computer wird jedoch vorausgesetzt, dass Signal auch auf dem eigenen Smartphone installiert ist.

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Signal ist für viele Nutzer mittlerweile eine Alternative zu WhatsApp

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