Noch viele unentschlossen
Umfrage-Hammer in Bayern: CSU rutscht unter 30 Prozent!

Auch die CSU hat mit schlechten Umfragewerten vor der Bundestagswahl zu kämpfen. (Archivbild)
  • Auch die CSU hat mit schlechten Umfragewerten vor der Bundestagswahl zu kämpfen. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Umfrage-Hammer in Bayern: Laut einer Umfrage des Instituts GMS würde die CSU auf unter 30 Prozentpunkte fallen, wenn bereits an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre. Demnach würde die Partei nur noch 29 Prozent der Wählerstimmen in Bayern bekommen. Das wären im Vergleich zur Bundestagswahl 2017 knapp zehn Prozent weniger. 2013 hatte die CSU sogar noch 49,3 Prozent der Stimmen in Bayern geholt. 

Grüne zweitstärkste Kraft

Laut der aktuellen Umfrage sind die Grünen mit 18 Prozent die zweitstärkste Kraft in Bayern. Damit würden die Grünen ihr Ergebnis von 2017 fast verdoppeln. Die SPD verbesserte sich im Vergleich zur letzten Umfrage von 9 auf 15 Prozent. Die FDP kommt auf 13 Prozent, die AfD auf 10 Prozent, die Freien Wähler auf 6 Prozent und die Linke auf 3 Prozent. 

Viele Wähler noch unentschlossen

Die Verantwortlichen der Umfrage weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Umfrage um keine Wahlprognose handelt, sondern es sich lediglich um eine Momentaufnahme handle. "Es ist inzwischen unmöglich geworden, mit Vorwahl-Umfragen ein Ergebnis zu prognostizieren", so Helmut Jung vom Institut GMS im Gespräch mit Sat.1. Der Grund: Ungefähr 40 Prozent der Wählerinnen und Wähler würden sich laut Jung erst innerhalb der letzten vier bis fünf Tage vor der Wahl entscheiden.

Mit-entscheidend: Die TV-Trielle

Bereits das erste TV-Triell bei RTL und ntv hatte viel Einfluss auf die anschließenden Umfragewerte. Kommenden Sonntag  treffen die Kanzler-Kandidierenden Armin Laschet (CDU/CSU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) wieder aufeinander, diesmal in ARD und ZDF. Es bleibt spannend, wie sich dann die Umfragewerte der Parteien entwickeln.

Nach Wahl-Triell: So geht es für die Kanzlerkandidaten im TV weiter

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