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Bundesweite Regelung
Telefonische Krankschreibung: So funktionierts

Krankschreibungen gibt es ab Montag auch wieder telefonisch.
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Ab Montag (19. Oktober) gibt es wieder die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Bei Erkältungsbeschwerden bekommt man die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, indem man beim Arzt anruft. Der Gemeinsame Bundesausschuss im Gesundheitswesen hat sich am Donnerstag darauf geeinigt, dass diese Regelung wieder in Kraft tritt. Es gab sie bereits in der Anfangszeit der Corona-Pandemit. Die Regelung soll bis jetzt zum Jahresende gelten.

Arzt kann insgesamt für maximal 14 Tage krankschreiben

Diese Ausnahme gilt ausschließlich für Betroffene mit leichten Symptomen. Der niedergelassene Arzt überzeugt sich am Telefon vom Zustand seines Patienten durch eine eingehende Befragung. Die Krankschreibung kann er anschließend für sieben Kalendertage ausstellen, eine einmalige Verlängerung um weitere sieben Tage ist nach einem weiteren telefonischen Kontakt möglich.

Krankenkassen-Verbände: Patienten gehen "sehr verantwortungsvoll" mit telefonischer Krankschreibung um

Auch die Kassenärztliche Vereinigung begrüßt das vereinfachte Prozedere bei Erkältungen. Die Maßnahme hätte bereits im März und April die Hausarzt-Praxen erheblich entlastet. Krankenkassen-Verbände attestierten zwar einen leicht erhöhten Krankenstand in diesen Monaten, die Praxen und die Patienten seien jedoch sehr verantwortungsvoll mit der telefonischen Krankschreibung umgegangen.

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