"Tatort: Der feine Geist": So wird der Neujahrs-Krimi aus Weimar

Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) im neueste "Tatort: Der feine Geist" aus Weimar
  • Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) im neueste "Tatort: Der feine Geist" aus Weimar
  • Foto: MDR/MadeFor/Steffen Junghans
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Der erste "Tatort" des Jahres entführt die Zuschauer einmal mehr nach Weimar. In "Der feine Geist" (1. Januar, 20:15 Uhr) wird es wieder skurril rund um Lessing (Christian Ulmen, 45) und Kira Dorn (Nora Tschirner, 39). Vor allem gibt es im Film eine riesengroße Überraschung. Alle, die nicht gespoilert werden wollen, sollten nach der Inhaltsbeschreibung des Krimis aufhören zu lesen.

Darum geht’s im "Tatort: Der feine Geist"

Mitten am Tag wird vor einem Juwelierladen in der Weimarer Innenstadt ein Geldbote kaltblütig ermordet. Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) werden zufällig Zeugen und verfolgen den Täter. Bei einem Schusswechsel in der Parkhöhle wird Lessing verletzt, der Täter kann entkommen. Bei dem toten Boten handelt es sich um Ludgar Döllstädt, Geschäftsführer des Sicherheitsunternehmens "Geist Security". Während Kurt Stich (Thorsten Merten) überzeugt ist, dass es sich bei der Tat um einen Raubmord handelt, vermutet Kira mehr dahinter:

Lessing hatte das Mordopfer einige Tage zuvor mit Maike Viebrock (Inga Busch), einer Abteilungsleiterin des Landesverwaltungsamts, bei einer Verkehrskontrolle angehalten. Im Kofferraum befand sich ein seltener Papagei. Wollte der Inhaber der Sicherheitsfirma, John Geist (Ronald Zehrfeld), seinen Geschäftsführer liquidieren, um seine Firma vor einem tierischen Bestechungsskandal zu schützen? Kira Dorn und Lessing geben alles, um den Schuldigen in diesem komplexen Fall zu finden, in dem nichts so ist, wie es scheint ...

Lohnt sich das Einschalten?

Wer auf die klamaukige Art von Christian Ulmen und Nora Tschirner steht, wird in "Der feine Geist" ein wenig enttäuscht werden. Es bleibt zwar weiterhin etwas absurd angehaucht, aber der Film kommt deutlich ernster um die Ecke als die bisherigen Folgen. Dennoch machen die 90 Minuten in jedem Fall Spaß. Sicherlich ein guter erster TV-Abend des Jahres. Vor allem das Ende, das in den letzten Wochen bereits durchsickerte, hat es in sich: Lessing kommt ums Leben.

Doch vorbei wird es mit Ulmen und seiner Rolle nicht sein: Wie der WDR auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news bereits verriet, wird seine Rolle als Geist weiterleben. Allerdings nicht allzu schnell: Corona-bedingt wird im kommenden Jahr keine Weimar-Folge produziert werden. Wie es also konkret mit Lessing und Dorn weitergehen wird, steht noch in den Sternen.

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