Zweites "Ischgl"?
Sylt: Über 1.100 Urlauber müssen wohl in Quarantäne

Besucher sind bei Sonnenschein auf der Promenade an der "Musikmuschel" auf Sylt unterwegs. Die touristischen Orte in Schleswig-Holstein waren trotz Corona-bedingter Einschränkungen und Auflagen über das Pfingstwochenende gut gebucht.
  • Besucher sind bei Sonnenschein auf der Promenade an der "Musikmuschel" auf Sylt unterwegs. Die touristischen Orte in Schleswig-Holstein waren trotz Corona-bedingter Einschränkungen und Auflagen über das Pfingstwochenende gut gebucht.
  • Foto: picture alliance/dpa | Bodo Marks
  • hochgeladen von Holger Mock

Bei sieben Mitarbeitern in zwei Sylter Restaurant ist der Corona-Test positiv ausgefallen. Das könnte jetzt weitreichende Folgen haben. Der Kreis Nordfriesland, zuständig für Sylt, hat mehr als 1.100 Kontakte ausfindig gemacht. Über 80 Menschen sollen bereits in Quarantäne sein, darunter die Mitarbeiter der Restaurants und über 50 Gäste.

Landrat von Nordfriesland zeigt sich besorgt

Der Landkreis Nordfriesland hatte zuletzt mit 10,2 einen der niedrigsten Inzidenzwerte in ganz Deutschland. Zu Pfingsten war viel los auf Sylt. Zahlreiche Kurz-Urlauber haben die Insel besucht. Erst vor kurzem hatte auf der Insel die Außengastronomie wieder öffnen können - und die Urlauber haben es genossen. Vielleicht zu sehr? Laut einem Bericht von ntv hatte Landrat Florian Lorenzen die Gastronomen auf der Insel bereits gerügt. "In Nordfriesland darf kein zweites Ischgl entstehen", hatte er demnach gewarnt. Bei Kontrollen hatte man zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen festgestellt, auch beim Personal. So hätten Kellner teilweise keine Masken getragen, die Mindestabstände und auch die Sperrstunde seien ignoriert worden, wie es bei ntv heißt.

Sylter Restaurant Vogelkoje: "Seien Sie nicht beunruhigt!"

Eines der beiden Restaurants, in dem Corona aufgetreten ist, ist die "Vogelkoje".

"Wir arbeiten gerade eng und intensiv mit dem Gesundheitsamt zusammen", heißt es auf der Facebookseite des Restaurants. Alle Mitarbeiter im Service sowie das übrige Küchenpersonal seien seitdem mehrfach negativ getestet worden.

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