Stefan Raab will Eurovision-Alternative ins Leben rufen

Entertainer Stefan Raab will den ESC 2020 in anderer Form stattfinden lassen
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Die Enttäuschung bei den Fans ist groß: Wegen der Corona-Pandemie wird der Eurovision Song Contests 2020 nicht stattfinden. Nun haben Entertainer Stefan Raab (53, "TV total") und ProSieben angekündigt, einen alternativen Gesangswettbewerb ausrichten zu wollen - den "Free European Song Contest", kurz: #FreeESC.

"Musik verbindet besonders in schwierigen Zeiten viele Menschen miteinander", erklärt Raab, der die ESC-Alternative produzieren wird. "Besondere Herausforderungen brauchen besondere Lösungen. An diesem Abend kommt Europa auf besondere, einzigartige Weise zusammen."

ProSieben überträgt Wettbewerb live

Unterstützt wird der 53-Jährige dabei von seinem "Heimatsender" ProSieben, der den Wettbewerb am Samstag, 16. Mai 2020, um 20:15 Uhr live aus Köln übertragen wird. "Stefan Raab liebt Musik. Stefan Raab liebt die europäische Idee. Wir freuen uns über die großartige Möglichkeit, Europa in diesen Zeiten mit einem neuen Musikwettbewerb zu leben und zu feiern", sagt ProSieben-Chef Daniel Rosemann. Wie die Sendung in Zeiten von Grenzschließungen und Reisewarnungen ablaufen soll, hat ProSieben noch nicht näher erklärt. Laut Sender werden bei der Produktion jedoch alle aktuellen gesetzlichen Auflagen und die Vorgaben der Gesundheitsbehörden erfüllt.

Als langjähriger Moderator der Satire-Sendung "TV total" rief Stefan Raab nicht nur Show-Formate wie die "Wok-WM" und "Schlag den Raab" ins Leben. Zudem stellte er ab 2004 jedes Jahr einen eigenen Kandidaten für den ESC-Vorentscheid, den er zuvor mit der Aktion "Stefan sucht den super Grand-Prix-Star (SSDSGPS)" castete - dazu gehörten Max Mutzke (38), Stefanie Heinzmann (31) und Lena Meyer-Landrut (28), die den ESC 2010 für Deutschland gewann.

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