Sechs Tipps, um im Homeoffice motiviert zu bleiben

Fester Arbeitsplatz, feste Zeiten: Zuhause Arbeiten will gelernt sein.
  • Fester Arbeitsplatz, feste Zeiten: Zuhause Arbeiten will gelernt sein.
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Wo es möglich ist, sollen die Menschen im Homeoffice arbeiten, um Kontakte und damit die Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Für alle, die nun neu sind im virtuellen Coworking-Space und für alle, die es sich nach einem Jahr Homeoffice ein bisschen zu bequem gemacht haben: Sechs Tipps, um zuhause produktiv und diszipliniert zu bleiben.

Ein fester Platz

Das kuschelige Bett oder die Couch sind für die meisten Menschen keine geeigneten Arbeitsorte. Die Trennung von Arbeits- und Wohnraum ist wichtig, damit Sie zu Feierabend auch einen Platz haben, an dem Sie wirklich zur Ruhe kommen können. Für das Homeoffice müssen Sie allerdings nicht extra einen Raum einrichten. Ein fester Arbeitsplatz - Schreib- oder Küchentisch zum Beispiel - genügt. Hauptsache, Ihnen wird allein durch die Umgebung klar, dass es jetzt, ähnlich wie beim Betreten des Büros, wirklich Zeit zum Arbeiten ist.

Klare Einteilung der Zeiten

Wer sich vornimmt, "irgendwann heute" eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, läuft Gefahr, sie soweit hinauszuschieben, bis es "irgendwann morgen" wird. Und so weiter. Sollten Sie von der Arbeit her nicht sowieso schon zu festen Zeiten verpflichtet sein, machen Sie mit sich selbst welche aus. In dieser Zeit wird gearbeitet, komme was wolle. Auch wenn die Waschmaschine fertig ist oder die Katze kuscheln will. Der Vorteil: Genauso verboten ist es auch, außerhalb der festgelegten Arbeitszeiten zu arbeiten. Bleiben Sie auch hier diszipliniert.

Anziehen

Auch wenn schon Politiker bei Zoom-Meetings in Unterhose gesessen haben sollen - tun Sie es nicht. Kleiden Sie sich morgens weiterhin so, wie Sie auch im Büro erscheinen würden. Eine Regel, die viele erst nach einigen Wochen beherzigen, aber glauben Sie dem gesammelten Homeoffice-Wissen, das sich im letzten Jahr angehäuft hat: Die richtige Kleidung hat einen extremen Einfluss auf die Arbeitsmoral.

Coworking

Erstellen Sie einen virtuellen Coworkingspace: Wenn der Gang zum Kaffeeautomaten und der Plausch auf dem Flur schon ausfallen, verabreden Sie sich mit dem Lieblingskollegen oder der Lieblingskollegin in Skype oder Zoom zum gemeinsamen Arbeiten. Das Fenster bleibt die gesamte Arbeitszeit über geöffnet, Sie sehen sich also gegenseitig, konzentrieren sich aber jeweils auf die Arbeit - genau wie im Büro. Das verhindert das Gefühl von Einsamkeit im Homeoffice, man bleibt im Austausch, kann sich schnell absprechen und es ist weitaus geselliger als den ganzen Tag alleine vor sich hinzuarbeiten. Wenn Sie diszipliniert genug sind, können Sie natürlich auch mit Freunden virtuell coworken.

Den Frosch essen

"Eat the frog" heißt eine bekannte Regel für das selbstständige Arbeiten. Sie bedeutet: das Unangenehme zuerst. Nachdem Sie eine machbare (!) To-Do-Liste für den Tag erstellt haben, nehmen Sie sich als erstes den Punkt auf der Liste vor, vor dem es Ihnen am meisten graut. Der Trick ist ganz einfach: Wenn Sie das hinter sich gebracht haben, sind Sie so stolz und motiviert, dass Sie psychologisch gesehen nichts mehr aufhalten kann.

Legen Sie sich einen Arbeitsrhythmus zu

Sie sind gerade so schön in Fahrt und wollen am liebsten ohne Pause durchpowern? Keine gute Idee. Wenn Sie Ihre Kraftreserven auf einen Schlag ausschöpfen, ist die Motivation früher vorbei als der Arbeitstag. Halten Sie sich stattdessen an die Pomodoro-Technik: 25 Minuten durcharbeiten, fünf Minuten Pause machen und wieder von vorne. So bleiben sowohl Konzentration als auch Motivation erhalten.

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