Nach Bestechungsvorwürfen
Schwäbischer CSU-Politiker Nüßlein schmeißt hin!

Georg Nüßlein (CSU) geht über einen Flur zu seinem Bundestagsbüro, während dieses durchsucht wird. Der Bundestag hat die Immunität des CSU-Abgeordneten Nüßlein aufgehoben und damit den Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse genehmigt.
  • Georg Nüßlein (CSU) geht über einen Flur zu seinem Bundestagsbüro, während dieses durchsucht wird. Der Bundestag hat die Immunität des CSU-Abgeordneten Nüßlein aufgehoben und damit den Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse genehmigt.
  • Foto: picture alliance/dpa / Bernd von Jutrczenka
  • hochgeladen von Holger Mock

Der schwäbische CSU-Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein will sich offenbar komplett aus der Politik zurückziehen. Über einen Anwalt lässt er mitteilen, dass er sein Amt als stellvertretender Fraktionschef niederlegt und im Herbst nicht mehr für den Bundestag kandidiert, schreiben mehrere Medien übereinstimmend. 

Korruptionsverdacht gegen Nüßlein

Nüßlein war vor gut einer Woche unter Bestechungsverdacht geraten. Der CSU-Fraktionsvize soll einen Maskenhersteller an die Bundesregierung und die bayerische Landesregierung vermittelt haben. Er soll dafür eine sechsstellige Provision erhalten haben, die er wohl nicht versteuert hat. Einen Tag später hat er bereits sein Amt als stellvertretender Franktionschef ruhen lassen. Sein Bundestagsbüro wurde durchsucht, seine Immunität aufgehoben.

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