Strömung reisst Jugendliche mit
Schrecklicher Badeunfall im Rhein: Eine Tote (17) - zwei Mädchen (13,14) werden noch vermisst

Einsatzkräfte der Feuerwehr suchen mit Tauchern, Hubschraubern und Rettungsbooten nach zwei vermissten Mädchen, die am Mittwochabend im Fluss ein erfrischendes Bad nehmen wollten.
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr suchen mit Tauchern, Hubschraubern und Rettungsbooten nach zwei vermissten Mädchen, die am Mittwochabend im Fluss ein erfrischendes Bad nehmen wollten.
  • Foto: picture alliance/dpa | Roberto Pfeil
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Zu einem schrecklichen Badeunfall ist es am Mittwochabend im Duisburger Norden gekommen: Drei Jugendliche (13,14 und 17 Jahre alt) waren dort im Rhein schwimmen, als die Strömung sie mitriss. Die 17-Jährige starb. Die anderen beiden werden noch vermisst, teilt die Polizei Duisburg mit. Aktuell suchen Polizei und zahlreiche Einsatzkräfte nach den zwei Mädchen.

Große Suchaktion am Rhein

Die drei Jugendlichen waren am Mittwoch gegen 18 Uhr im Rhein am Alsumer Steig in Marxloh baden. Augenzeugen berichten, dass die Strömung alle drei Mädchen mitriss. Mit einem Großaufgebot suchten Polizei, Feuerwehr, Taucher und Rettungsorganisationen, wie die DLRG und das DRK, nach den drei Vermissten. Ebenfalls im Einsatz waren Hubschrauber. 

Jugendliche stirbt, zwei weitere sind vermisst 

Die 17-Jährige konnte bereits geborgen werden. Laut Medienberichten hatte die Besatzung eines Rettungshubschraubers den leblosen Körper an der Wasseroberfläche entdeckt. Demnach war das Mädchen laut des Einsatzleiters der Feuerwehr Duisburg nicht mehr ansprechbar - Rettungskräfte hatten sofort mit der Reanimation begonnen. Wie die Polizei Duisburg berichtet, verstarb die 17-Jährige nach Reanimierungsversuchen.

Nach wie vor hält die Wasserschutzpolizei vom Boot und die Hubschrauberstaffel aus der Luft Ausschau nach den anderen beiden Duisburger Jugendlichen. Die niederländischen Behörden seien ebenfalls informiert, teilt die Polizei weiter mit. 

Baden im Rhein lebensgefährlich

Wie mehrere Medien berichten, ereignete sich nur wenige Tage zuvor auf der anderen Seite des Rheins ebenfalls ein tödlicher Badeunfall, bei dem ein 29-Jähriger starb. Der Vorfall am Mittwochabend sei demnach bereits das dritte Mal innerhalb einer Woche, dass im Rhein zwischen Duisburg und Rheinberg Personen vermisst werden. Ein anderer Mann war demzufolge stundenlang vermisst worden und später auf einem Firmengelände gefunden worden. 

Polizei warnt vor Baden im Rhein 

"Jedes Jahr aufs Neue warnen Polizei und Rettungsorganisationen vor dem Baden im Rhein. Doch leider enden trotz unermüdlicher Warnungen jedes Jahr Schwimmversuche oder waghalsige Mutproben im Rhein tödlich", teilt die Duisburger Polizei auf ihrem Twitter-Account mit.

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