Nicht der erste Fall
Russische Oligarchen-Familie in Spanien tot aufgefunden

Polizisten fanden in Spanien die Leichen des russischen Oligarchen Sergej Protosenja, seiner Frau und seiner Tochter. Die Polizei geht von einem Mord mit anschließendem Selbstmord aus. (Symbolbild)
  • Polizisten fanden in Spanien die Leichen des russischen Oligarchen Sergej Protosenja, seiner Frau und seiner Tochter. Die Polizei geht von einem Mord mit anschließendem Selbstmord aus. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance / dpa | Salas
  • hochgeladen von Corinna Sedlmeier

Ein mysteriöser Fall gibt der Polizei in Spanien Rätsel auf. Am Dienstagnachmittag wurde eine russische Oligarchen-Familie tot in ihrem Anwesen aufgefunden. Es handelt sich dabei um die Familie des Gas-Oligarchen Sergej Protosenja (55). Kurz zuvor war in Moskau eine andere Oligarchen-Familie tot aufgefunden worden.

Familientragödie oder gezielter Mord?

Laut RTL News wurden Protosenjas 53-jährige Frau und die 18-jährige Tochter offenbar erstochen. Der Vater habe sich vermutlich erhängt. Die Polizei ermittelt nun, ob es sich bei dem Fall um einen Mord mit anschließendem Selbstmord handelt. Es wird allerdings auch ein Anschlag aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität vermutet. Nur kurz zuvor kam es zu einem ähnlichen Fall in Moskau, bei dem ebenfalls eine reiche russische Familie getötet wurde. 

Der Fall Avayev

Am Montag fand die 26-jährige Tochter von Vladislav Avayev (51) ihre Familie tot in einer Moskauer Luxus-Wohnung. Der frühere Kreml-Beamte und Vizepräsident der Gazprombank, seine 47-jährige Ehefrau und die 13-jährige Tochter sind wohl erschossen worden. 

Putin hetzt in Rede gegen Oligarchen

Vor einigen Wochen hatte der russische Präsident Putin in einer Rede gegen russische Oligarchen im Ausland gehetzt. Laut Focus sprach er in der Rede von einer "Selbstreinigung, nachdem sich einige reiche Russen kurz nach Beginn des Kriegs ins Ausland abgesetzt hatten. Ob Protosenja und Avayev auch Ziel der Hetze waren, ist nicht klar.

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