Ausschreitungen, Krawalle und Groß-Demos
Proteste gegen die Corona-Maßnahmen eskalieren in Europa

In Rotterdam nahmen die Ausschreitungen besonders heftige Ausmaße an.
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  • In Rotterdam nahmen die Ausschreitungen besonders heftige Ausmaße an.
  • Foto: picture alliance/dpa/ANP | Killian Lindenburg
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In Brand gesetzte Autos und Fahrräder, fliegende Feuerwerkskörper und Steine, Festnahmen, Verletzte und scharfe Munition - Am Wochenende haben sich die Proteste und Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in mehreren Ländern in Gewalt, Randale und heftige Ausschreitungen verwandelt. 

35.000 Österreicher protestieren gegen Lockdown

Nachdem die österreichische Regierung wegen der massiven vierten Corona-Welle einen Lockdown für alle ab Montag angekündigt hatte, waren am Wochenende zehntausende auf die Straße gegangen. Allein in Wien demonstrierten laut aussagen der Polizei rund 35.000 Menschen gegen den Lockdown und die Impfpflicht. Die Polizei war mit 1.300 Einsatzkräften vor Ort. Es wurden Flaschen auf Polizisten geworfen. In Linz gab es einen Brandanschlag auf ein Polizeiauto. 

Polizei schießt in Rotterdam mit scharfer Munition

In den Niederlanden ist es bereits drei Nächte in Folge zu schweren Ausschreitungen gekommen. In Groningen, Enschede und Tilburg entzündeten laut Polizeiangaben und Medienberichten Randalierer am Sonntagabend Feuerwerkskörper und steckten Autos in Brand. In Enschede riefen die Behörden den Ausnahmezustand aus. Laut Behörden gab es insgesamt bereits etwa 130 Festnahmen. Die Krawalle begannen am Freitagabend mit besonders heftigen Ausschreitungen in Rotterdam. Eine nicht angemeldete Demonstration geriet dort außer Kontrolle. Die Polizei schoß mit scharfer Munition auf Protestierende. Vier Personen wurden dabei verletzt.

In Rotterdam nahmen die Ausschreitungen besonders heftige Ausmaße an.
  • In Rotterdam nahmen die Ausschreitungen besonders heftige Ausmaße an.
  • Foto: picture alliance/dpa/Inter Visual Studio/ANP | Hollandse Hoogte
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Feuerwerkskörper und Wasserwerfer in Brüssel

In Brüssel in Belgien kam es am Sonntag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen wegen den verschärften Corona-Maßnahmen. Demonstranten attackierten die Polizisten mit Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen die Protestierenden ein. Es soll 44 Festnahmen und drei verletzte Polizisten gegeben haben.

In Rotterdam nahmen die Ausschreitungen besonders heftige Ausmaße an.
In Rotterdam nahmen die Ausschreitungen besonders heftige Ausmaße an.

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