Prinz Philips Beerdigung wurde bis ins kleinste Detail durchgeplant

Prinz Philips Sarg wurde in einem eigens umgebauten Land Rover zur St.-Georgs-Kapelle gefahren.
  • Prinz Philips Sarg wurde in einem eigens umgebauten Land Rover zur St.-Georgs-Kapelle gefahren.
  • Foto: imago images/Starface
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Die Organisatoren von Prinz Philips (1921-2021) Beerdigung hatten nach seinem Tod am 9. April knapp eine Woche Zeit, um den Ablauf bis ins Detail zu planen und alle nötigen Vorkehrungen zu treffen. Wie die britische "Daily Mail" nun schreibt, übte der Fahrer des zum Leichenwagen umgebauten Land Rovers genauso lang, um das Fahrzeug mit der richtigen Geschwindigkeit von Schloss Windsor zur St.-Georgs-Kapelle zu navigieren.

Soldaten waren für Timing und Route zuständig

Für das richtige Timing und die Route seien mehrere Soldaten des Corps of Royal Electrical and Mechanical Engineers (REME) zuständig gewesen. "Man bekommt ein Gefühl für die richtige Geschwindigkeit", zitiert die Zeitung den 29-jährigen Corporal Craig French, der als Beifahrer im Leichenwagen saß. "Wir wissen, wie schnell wir sein müssen. Es ist zu unserer zweiten Natur geworden."

In den Umbau des Land Rovers, der den Sarg transportierte, war der Herzog von Edinburgh ganze 18 Jahre lang in Absprache mit dem Autohersteller persönlich involviert gewesen. Zu seinen Wünschen gehörten unter anderem die militärgrüne Lackierung, der offene hintere Teil des Wagens und Befestigungen für seinen Sarg.

Neben der Fahrt zur Kapelle war auch der restliche Ablauf der Beisetzung minutiös durchgeplant. Bereits um elf Uhr Ortszeit brachten die Sargträger, allesamt speziell ausgewählte Militärangehörige, Prinz Philips Leichnam von der privaten Kapelle auf Schloss Windsor in dessen innere Halle. Um 14:15 Uhr - knapp 25 Minuten vor Beginn der Prozession - standen Militärabgesandte im Innenhof der Anlage bereit, Seite an Seite mit der Kavallerie und Infanterie.

Halbnackte Frau sorgte für Zwischenfall bei Prinz Philips Beerdigung

Obwohl das komplette Schlossgelände und dessen Umgebung von bewaffneten Polizeibeamten abgeriegelt und gesichert wurden, ereignete sich dennoch ein Zwischenfall während der Beerdigung. Ebenfalls einem Bericht der "Daily Mail" zufolge zog eine 55-jährige Frau direkt nach der angeordneten Schweigeminute um 15 Uhr Ortszeit vor den Toren von Schloss Windsor ihr Oberteil aus und rief mit nacktem Oberkörper: "Rettet den Planeten, rettet die Bäume."

Die Polizei nahm die schreiende Frau sofort fest und legte ihr Handschellen an. Mehrere Beobachter äußerten sich anschließend der Zeitung gegenüber empört über den Vorfall und bezeichneten die Aktion unter anderem als "peinlich" und "absolut unangebracht". Ein Sprecher der Thames-Valley-Polizei bestätigte den Vorfall wenig später.

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