Prinz Philip: So soll die Beerdigung ablaufen

Prinz Philip starb im Alter von 99 Jahren.
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Prinz Philip (1921-2021), der Ehemann von Queen Elizabeth II. (94), ist am vergangenen Freitag im Alter von 99 Jahren verstorben. Er soll vor seinem Tod den Wunsch nach einem Begräbnis mit minimalem Aufwand, ähnlich dem von Queen Mum (1900-2002), geäußert und ein Staatsbegräbnis abgelehnt haben. Laut der britischen Zeitung "Daily Mail" wird der Trauergottesdienst am kommenden Samstag stattfinden. Die Corona-Pandemie soll dabei erhebliche Auswirkungen auf die Pläne für die Beerdigung haben, die unter dem Namen "Operation Forth Bridge" geregelt worden sind.

Gemäß den in Großbritannien geltenden Corona-Maßnahmen werden offenbar nicht mehr als 30 Trauergäste an der Zeremonie teilnehmen können. Zudem soll Prinz Philips Sarg auf Schloss Windsor bleiben und der Gottesdienst in der dortigen St George’s Chapel abgehalten werden. Normalerweise wäre der Sarg noch nach London in den St James’s Palace gebracht worden. Am Tag der Beerdigung soll in Anwesenheit des Dekans von Windsor und des Erzbischofs von Canterbury Prinz Philips Sarg von einer Ehrengarde der Royal Marines in die Kapelle getragen werden.

Der Sarg soll im königlichen Gewölbe auf einer schwarzen Marmorplatte aufgestellt werden und dort bleiben, bis die Queen stirbt und sie zusammen in der Gedenkkapelle begraben werden - dort, wo unter anderem auch der Vater von Queen Elizabeth, König George (1865-1936) seine letzte Ruhestätte fand.

Der Palast hat weitere Maßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie getroffen. So wurden Royal-Fans gebeten, von Blumenniederlegungen abzusehen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Stattdessen sollen die Menschen für wohltätige Zwecke spenden, heißt es in einem Tweet. Zudem werde man kein Kondolenzbuch auslegen, twitterte der Palast weiter. Auf der Webseite der Royal Family wurde ein Online-Kondolenzbuch eingerichtet.

Staatstrauer in Großbritannien

Die Queen befindet sich in einer achttägigen Trauerperiode, in der sie keinerlei königliche Pflichten erfüllt - auch nicht im Privaten. Im Anschluss wird eine offizielle, 30-tägige Trauerperiode der gesamten Royal Family erwartet, während der voraussichtlich keine öffentlichen Termine wahrgenommen werden. Auch ganz Großbritannien befinde sich in Staatstrauer, die bis zur Beerdigung von Prinz Philip gelten soll.

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