Königsfamilie
Prinz Philip hielt das Interview von Harry und Meghan für "Wahnsinn"

Prinz Harry (l.) und Prinz Philip im Jahr 2016
  • Prinz Harry (l.) und Prinz Philip im Jahr 2016
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Anfang März wurde das brisante Interview von Prinz Harry (36) und dessen Ehefrau Herzogin Meghan (39) mit Talk-Legende Oprah Winfrey (67) ausgestrahlt. Nun wird bekannt, dass Prinz Philip, der am 09. April im Alter von 99 Jahren verstorben ist, das Gespräch offenbar für "Wahnsinn" hielt. Das behauptet zumindest der Autor Gyles Brandreth (73, "Odd Boy Out") gegenüber der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail". Brandreth, dessen Buch "Philip and Elizabeth: Portrait of a Marriage" 2004 veröffentlicht wurde, beruft sich auf einen namentlich nicht genannten Insider. "Ich weiß von jemandem, der ihm nahe stand, dass er Meghans und Harrys Interview mit Oprah Winfrey für ’Wahnsinn’ gehalten hat und dass er glaubte, dass ’nichts Gutes dabei herauskommen werde’", zitiert das Blatt den Autor.

Prinz Philip wohl nicht auf Harry wütend

Gleichzeitig sei Philip aber angeblich auch nicht wütend auf seinen Enkel gewesen. "Dass das Interview von Meghan und Harry ausgestrahlt wurde, während er im Krankenhaus war, hat ihn nicht gestört", erzählte Brandreth demnach. Philip soll sich jedoch Sorgen gemacht haben, dass die beiden, die wenige Monate zuvor Großbritannien verlassen hatten und in die USA gezogen waren, über private Probleme in der Öffentlichkeit sprachen.

Mit Interviews an sich habe Philip kein Problem gehabt, eine seiner Regeln sei demnach aber gewesen, darin nicht über sich selbst zu sprechen. Brandreth wisse, dass der Royal mit seinen Kindern diese Regel geteilt habe und er nehme an, dass er das auch bei seinen Enkeln getan hat. Philip habe Harry jedoch dabei unterstützt, dass dieser "sein eigenes Ding" machen könne. Der Royal habe Brandreth erzählt: "Menschen müssen ihr Leben führen, wie sie es selbst für richtig halten."

Prinz Philips Beerdigung findet am 17. April statt

Beerdigt wird Prinz Philip am 17. April. Auch Harry wird anwesend sein, wie der Palast kürzlich bestätigte. Medien aus Großbritannien und den USA hatten zuletzt berichtet, dass Harry angeblich bereits in seiner Heimat eingetroffen sei. Zuvor hatte es geheißen, dass er so schnell wie möglich zurückkehren wolle, um bei der Royal Familiy zu sein. Herzogin Meghan soll hingegen nicht mit angereist sein. Das war jedoch erwartet worden. Wie mitgeteilt wurde, hatten ihre Ärzte der schwangeren Meghan von der Reise abgeraten.

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