Urlaubstipps
Optimistische Reiseplanung: Hier könnte es im kommenden Jahr hingehen

Der Reiseverlag Lonley Planet hat in diesem Jahr den Fokus auf Vielfalt, Gesellschaft und Nachhaltigkeit gelegt.
  • Der Reiseverlag Lonley Planet hat in diesem Jahr den Fokus auf Vielfalt, Gesellschaft und Nachhaltigkeit gelegt.
  • Foto: Zephyr_p
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Die Reisewelt 2020 war ziemlich klein. Trends und besonders sehenswerte Orte ließen sich nur schwer ausmachen. Der Reiseverlag Lonley Planet hat bei seiner Wahl zum alljährlichen "Best of Travel"-Ranking ("Best of Travel 2020") nun andere Schwerpunkte gesetzt: Vielfalt, Gesellschaft und Nachhaltigkeit. Diese Ziele könnten im kommenden Jahr interessant sein - falls man denn wieder Reisen darf.

Nachhaltig durch Göteborg

Verantwortungsbewusstsein ist ein großes Thema, wie Hauptgeschäftsführer Luis Cabrera verdeutlicht: "Reisen im Jahr 2021 und danach wird mehr von Rücksichtnahme geprägt sein als jemals zuvor." In diesem Punkt ist dem Reiseverlag das schwedische Göteborg ins Auge gestochen. Dem Global Destination Sustainability Index zufolge sind 95 Prozent der Hotels dort grün zertifiziert. Ebenso kann die Stadt beim öffentlichen Nahverkehr punkten, der zu 95 von erneuerbarer Energie am Laufen gehalten wird. Feinschmecker sollten es in Griechenland versuchen, wie Lonley Planet urteilt: "Mit seinen Märkten für Bioprodukte und dem Fischfang auf den Inseln ist das Land unbeabsichtigt einer der Orte mit der nachhaltigsten Ernährung weltweit."

Helfende Hände in Australien

Wer lieber die Wanderschuhe schnürt, sollte seinen Blick nach Äthiopien richten. Einheimische bieten dort Touren an, deren Einnahmen auch der Gesellschaft zugute kommen. Guides führen durch Weideland und hoch hinauf in das wolkenverhangene Simien-Massiv. Mit etwas Glück bekommt man den selten gewordenen Blutbrustpavian zu Gesicht. Auch die Fauna in Australien hat im letzten Jahr sehr gelitten. Bei den verheerenden Buschfeuern brannten rund 27 Millionen Hektar der Busch-, Wald- und Grünflächen ab, sodass Tausende Koalas 80 % ihres natürlichen Lebensraums im Busch verloren. Auf speziellen Touren können Urlauber aktiv beim Wiederaufforsten helfen.

Gastfreundschaft erleben in Jordanien

Auch in der Kategorie Vielfalt kürte Lonely Planet einige Projekte. Jordaniens Hauptstadt Amman zeichnet sich demnach durch außerordentliche Gastfreundlichkeit aus. Ein Abstecher ins Stadtzentrum Al Balad lohnt besonders. In den Vierteln Weibdeh und Jabal Amman kommen Kunstfreunde auf ihre Kosten, hier reiht sich eine Kunstgalerie neben die nächste. Eine besondere Auszeit verspricht auch El Hierro. Das Eiland liegt im Atlantik vor der Westküste Afrikas und ist die zweitkleinste und oft übersehene Kanarische Insel. Das Urteil von Loney Planet: "Vor allem jüngere Besucher und Besucherinnen werden das Schnorcheln, Kajakfahren und die Begegnung mit El Hierros bedrohter Riesenechsenart lieben."

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