Nach Gewalt am US-Kapitol
Noch-Präsident Donald Trump verurteilt Gewalt bei Ausschreitungen

Donald Trump hat sich auf Twitter zurückgemeldet.
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Der Social-Media/Nachrichtendienst Twitter hat die Sperre von Donald Trumps (74) Twitter-Account aufgehoben. Der Noch-US-Präsident hat seinen Lieblinge-Nachrichtenkanal direkt wieder in Betrieb genommen und ein Video veröffentlicht, in dem er zu den Ausschreitungen am US-Kapitol Stellung bezog.

"Unruhestifter repräsentieren nicht unser Land"

Wie alle US-Bürger sei er empört von der Gewalt, der Gesetzeslosigkeit und dem Chaos bei den Unruhen am Kapitol, betonte Trump am Anfang der rund zweieinhalb-minütigen Rede. Die Vereinigten Staaten müssten immer eine Nation mit Recht und Ordnung sein. "Die gewalttätigen Unruhestifter repräsentieren nicht unser Land, und die, die das Gesetz gebrochen haben, werden dafür bezahlen", erklärte der US-Präsident. Die Lage müsse sich nun beruhigen. Sein einziges Ziel sei es gewesen, für die Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses und für die Demokratie zu kämpfen.

Trump verspricht "nahtlosen Machtwechsel"

"Jetzt hat der Kongress die Ergebnisse bestätigt. Am 20. Januar wird eine neue Regierung eingeweiht. Mein Fokus liegt nun darauf, einen reibungslosen, geordneten und nahtlosen Machtwechsel zu gewährleisten", sagte Trump weiter. "Dieser Moment erfordert Heilung und Versöhnung." Für seine Anhänger hat er am Ende noch eine Botschaft, die vielen Kritikern zu denken gibt. "Ich weiß, ihr seid enttäuscht", richtet er sich an seine Unterstützer. "Aber ich will euch wissen lassen, dass unsere unglaubliche Reise erst begonnen hat."

Trump hatte seine Anhänger am Mittwoch (6. Januar) dazu aufgefordert, zum Kapitol zu ziehen. Anschließend erstürmten und verwüsteten sie das Parlament. Die Kritiker fordern nach den Ausschreitungen eine vorzeitige Absetzung Trumps. Die Amtszeit des Republikaners endet offiziell am 20. Januar. Facebook- und Instagram-Chef Mark Zuckerberg (36) will Trump bis dahin nicht mehr zu Wort kommen lassen, wie er am Donnerstag (7. Januar) bestätigte. Er werde Trump, "bis der friedliche Machtwechsel abgeschlossen ist", auf Facebook und Instagram weiterhin sperren. Die Sperre werde demnach "mindestens die nächsten zwei Wochen" aufrechterhalten.

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