WHO überwacht neue Corona-Subtypen
Neue Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 - Was bisher bekannt ist

Die WHO hat die zwei neuen Corona-Mutationen der Omikron-Variante BA.4 und BA.5 auf die Liste der besorgniserregenden Varianten gesetzt. (Symbolbild)
  • Die WHO hat die zwei neuen Corona-Mutationen der Omikron-Variante BA.4 und BA.5 auf die Liste der besorgniserregenden Varianten gesetzt. (Symbolbild)
  • Foto: Gerd Altmann auf Pixabay
  • hochgeladen von Josef Brutscher

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Anfang der Woche mitgeteilt, dass sie zwei neue Subtypen der Coronavirus-Variante Omikron überwacht. Neben den bisher bekannten Omikron-Varianten sind nämlich die beiden neuen Schwestervarianten BA.4 und BA.5 aufgetaucht. 

Bisher nur ein paar Fälle bekannt

Bisher verfolgt die WHO nur wenige Fälle der beiden neuen Omikron-Subtypen. Die Untervariante BA.4 habe man erstmals in Südafrika festgestellt. Allerdings seien verschiedenen Medienberichten zufolge bis Ende März auch schon Infektionen aus Dänemark, Botswana, England und Schottland gemeldet worden.

Auch BA.5 wurde das erste Mal in Südafrika nachgewiesen. Bis letzte Woche kam der Subtyp auch nur dort vor. Am Montag meldete das Gesundheitsministerium von Botswana laut Reuters jedoch, dass man neben dem Subtyp BA.4 auch Fälle von BA.5 festgestellt habe. Demnach seien alle Personen, bei denen eine der beiden Omikron-Varianten nachgewiesen wurde, zwischen 30 und 50 Jahre alt und vollständig geimpft. Sie hätten bisher auch nur leichte Symptome. 

BA.4 und BA.5 in Liste der besorgniserregenden Varianten aufgenommen

Dennoch hat die WHO die beiden neuen Mutationen BA.4 und BA.5 in die Liste der besorgniserregenden Varianten aufgenommen. Der Grund dafür ist, dass die Subtypen noch fast gar nicht erforscht sind und noch unbekannte Auswirkungen haben könnten. Die WHO sagte laut Reuters, sie habe angefangen, die Subtypen wegen ihrer "zusätzlichen Mutationen zu verfolgen, die weiter untersucht werden müssen, um ihre Auswirkungen auf das Immunfluchtpotential zu verstehen."

Aktuell dominiert der Omikron-Subtyp BA.2

Das Viren, wie das Coronavirus weiter mutieren, sich anpassen und ihre Eigenschaften verändern, ist normal. Hat vor einiger Zeit die Variante Delta das Infektionsgeschehen dominiert, so ist es gerade der Omikron-Subtyp BA.2. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge gehen laut der WHO aktuell 94 Prozent der weltweiten Corona-Infektionen auf die Untervariante BA.2 zurück. Damit hat der Subtyp den zuvor vorherrschenden Typ BA.1 so gut wie vollständig verdrängt.

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