Ursprünglich aus Afrika?
Neue Corona-Mutation: B.1.640.2-Variante in Südfrankreich entdeckt

In Frankreich ist wohl eine neue Mutation des Coronavirus aufgetaucht. (Symbolbild)
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  • Foto: Gerd Altmann auf Pixabay
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Die Omikron-Welle schwappt über Europa. Auch in Frankreich ist Omikron die dominierende Corona-Variante. Es bahnt sich jedoch bereits die nächste Mutation des Virus an. Wissenschaftler haben, nachdem eine Person von einer Reise aus Kamerun zurückgekehrt ist, eine neue Virus-Variante festgestellt: B.1.640.2. Das berichten mehrere Medien. 

Was ist bisher bekannt?

Bisher ist noch kaum etwas über die neue Variante bekannt. Insgesamt sollen sich schon zwölf Menschen in Südfrankreich mit der neuen Mutation infiziert haben. Ihre Tests weisen laut Medienberichten und Experten des IHU Méditerannée Infection in Marseille eine "atypische Mutationen-Kombination" auf. Einer Studie zufolge fanden Wissenschaftler 46 Mutationen im Spike-Protein. Das wären neun mehr als bei der Omikron-Variante. Darunter sind laut der Preprint-Studie auch die schon bekannten Mutationen N501Y und E484K. N501Y bindet sich zum Beispiel stärker an menschliche Zellen und breitet sich so leichter aus. E484K beeinflusst, als sogenannte "Escape-Mutation" vermutlich die Wirksamkeit von Impfstoffen. Wie gefährlich die neue Mutation wirklich ist, ist noch nicht klar.

Kommt B.1.640.2 aus Afrika?

Weil der infizierte Reiserückkehrer, bei dem die Variante B.1.640.2 nachgewiesen wurde, aus Kamerun zurückkam, schließen Experten daraus, dass die Mutation möglicherweise aus dem afrikanischen Land kommt. Weil dort die Impfquote laut der Johns Hopkins University nur bei 2,4 Prozent liegt und sich und neue Varianten sich hauptsächlich bei Ungeimpften entwickeln, scheint das durchaus plausibel. 

Mediziner Dr. Christoph Specht: "Könnte schnell wieder verschwinden"

Der Allgemeinmediziner Dr. Christoph Specht sagte gegenüber RTL, dass Viren mutieren sei normal. Laut Specht und RTL könnte die Variante auch kaum eine Bedeutung haben und "schnell wieder verschwinden". Allerdings seien Mutationen bisher kaum Bedeutung zugeschrieben worden. "Omikron – und eventuell auch die neue Mutation – werden nicht die letzten Varianten sein, die entdeckt werden", sagte Specht.

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