"Parteischädigendes Verhalten"
Nach Kandidatur als Bundespräsident - CDU wirft Max Otte aus der Partei

Weil er auf AfD-Ticket als Bundespräsident kandidiert, wurde Max Otte, Vorsitzender der Werteunion aus der CDU ausgeschlossen. (Symbolbild)
  • Weil er auf AfD-Ticket als Bundespräsident kandidiert, wurde Max Otte, Vorsitzender der Werteunion aus der CDU ausgeschlossen. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • hochgeladen von Corinna Sedlmeier

Mit seiner Kandidatur für das Bundespräsidentenamt auf einem AfD-Ticket hat der CDU-Politiker Max Otte die Führung seiner Partei auf die Barrikaden gebracht. Die CDU zieht nun Konsequenzen und schließt den Vorsitzenden der Werteunion aus der Partei aus. 

CDU handelt sofort

Otte verliert damit alle seine Mitgliedsrechte, außerdem wurde ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet. Der CDU-Bundesvorstand bewertet die Kandidatur von Dr. Max Otte als einen "dringenden und schwerwiegenden Fall schwer Parteischädigenden Verhaltens, der ein sofortiges Eingreifen erforderlich macht", so der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. 

Otte: Keine Provokation

Zuvor hatte Otte sich bereiterklärt für die AfD als Bundespräsident zu kandidieren. Er selbst sehe diese Entscheidung nicht als Provokation. Es sei ihm Ernst mit der Kandidatur sagte Otte, als er am Nachmittag gemeinsam mit den AfD-Fraktionschefs Alice Weigel und Tino Chrupalla vor die Kameras trat. Einen freiwilligen Austritt aus der CDU lehnte er ab.

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