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Fahrradfahren ist gelenkschonend
"Muskeln wiegen mehr als Fett" - Gewichtszunahme durch das Fahrradfahren?

Fahrradfahren ist ein gutes und umweltfreundliches Workout. (Symbolbild)
  • Fahrradfahren ist ein gutes und umweltfreundliches Workout. (Symbolbild)
  • Foto: michaellochner auf Pixabay
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Für diejenigen die während der Corona-Pandemie auch das ein oder anderen Kilo zugenommen haben ist das Fahrradfahren wohl eine super umweltfreundliche Möglichkeit, überschüssige Pfunde schmelzen zu lassen. Um dabei ein gutes und erfreuliches Ergebnis zu erzielen, sollten Einsteiger aber ein paar Punkte beachten:

Die Vorteile des Fahrradfahrens

200 bis 800 Kilokalorien pro Stunde verbrennt der Körper beim Fahrradfahren - je nach Gewicht, Alter und Tempo. Zudem stärken Radfahrer große Muskelgruppen, was wiederum zu einem höheren Kalorienverbrauch führt. Sowohl Waden, Oberschenkel als auch das Gesäß werden beansprucht. Deshalb kann es auch passieren, dass man an Gewicht zunimmt. Schließlich wiegen Muskeln mehr als Fett. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärkt zudem sein Herz-Kreislauf-System, vergrößert das Lungenvolumen und senkt seinen Ruhepuls.

Fahrradfahren ist im Gegensatz zu anderen Sportarten, wie Joggen, gelenkschonend. Der Sattel trägt etwa 75 Prozent des Körpergewichts, weshalb Radfahren gerade für übergewichtige Menschen geeignet ist, die ein paar Kilos verlieren wollen.

So oft es geht aufs Fahrrad steigen

Wichtig ist, dass man regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist. Lieber dreimal die Woche kürzere Runden, á 30 bis 40 Minuten, als einmal in der Woche eine längere Strecke fahren. Schon nach kurzer Zeit verbessert sich die Ausdauer und längere Runden sind möglich. Am besten mit niedrigen Gängen anfangen und Strecken mit wenig Steigung aussuchen. Zudem ist es wichtig, gleichmäßig in die Pedalen zu treten. Mit hohen Gängen Tempo aufbauen und dann nur rollen lassen, ist weniger effektiv.

Radfahren als Trainingsmethode lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Einfach alle Strecken, wenn möglich, mit dem Fahrrad zurücklegen. Denn bevor man die Intensität erhöht, sollten Radfahrer lieber häufiger und öfter auf den Sattel springen. Ein Tipp: Im Training immer Regenerationstage einplanen, um den Muskeln eine Pause zu gönnen.

Gesunde Ernährung ist wichtig

Radfahrer sollten beim Strampeln ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und bei längeren Strecken regelmäßig eine Trinkpause einlegen. Um Blasen an den Händen zu vermeiden, bieten sich Handschuhe an. Auch gepolsterte Hosen sind sinnvoll, da vor allem Anfänger an den harten Sattel meist nicht gewöhnt sind. Ein Sturzhelm ist ohnehin ein Muss.

Um wirklich dauerhaft an Gewicht zu verlieren, ist neben dem Radfahren eine gesunde Ernährung unerlässlich. Vor einer längeren Tour sollten keine üppigen Mahlzeiten auf den Tisch kommen. Ansonsten steckt der Körper die Energie in die Verdauung und nicht in die Beinmuskeln. Auch wenn Fahrradfahren eine gute Sportart ist, um an Gewicht zu verlieren, gibt es auch Nachteile. Zum Beispiel bleiben die Arm- und Rumpfmuskeln weitestgehend auf der Strecke und benötigen deshalb ein zusätzliches Training.

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