Marina Hoermanseder: Nur eine Woche nach der Geburt in der "GNTM"-Jury

Marina Hoermanseder (r.) unterstützt Heidi Klum in der "GNTM"-Jury.
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  • Foto: ProSieben/Richard Hübner
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Die österreichische Modedesignerin Marina Hoermanseder macht Mode im Look orthopädischer Lederkorsetts und Stars wie Lady Gaga, Taylor Swift oder Kylie Jenner lieben sie dafür. Am Donnerstag (20:15 Uhr, ProSieben) stattet sie die "Germany’s next Topmodel"-Kandidatinnen nach 2019 bereits zum zweiten Mal für den Entscheidungswalk aus. Dieses Mal sitzt sie neben Heidi Klum (47) auch in der Jury. Das Besondere dabei: Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten war Hoermanseders Töchterchen gerade mal eine Woche alt. Die Wahlberlinerin brachte Anfang November ihr erstes Kind auf die Welt.

"Ich habe mich so gefreut, dabei zu sein, dass das Adrenalin total überhandgenommen hat und ich die Erschöpfung gar nicht gemerkt habe", erklärt Hoermanseder im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news und blickt auf die Dreharbeiten mit Heidi Klum zurück.

Sie sind wieder zurück bei "GNTM", dieses Mal als Gast-Jurorin. Wie hat Ihnen diese Rolle gefallen?

Marina Hoermanseder: Diese Rolle hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen - als ich vor zwei Jahren backstage mit meiner Kollektion mit dabei war, hat es mir auch schon riesig Spaß gemacht. Jetzt auch noch neben Heidi in der Jury zu sitzen, ist für mich und mein Label genau die Entwicklung, die ich mir immer gewünscht habe.

Heidi Klum trägt immer wieder Ihre Mode, genauso wie Lady Gaga oder Kylie Jenner. Macht Sie das stolz?

Hoermanseder: Es macht mich wahnsinnig stolz, wenn ich sehe, dass große Stars meine Mode tragen. Ich muss sagen, ich gewöhne mich auch nicht daran, es ist jedes Mal ein absolut aufregendes Gefühl und Highlight. Gleichzeitig ist auch das Gefühl unbeschreiblich, wenn ich eine mir fremde Person auf der Straße sehe, die etwas von mir anhat, weil sie es sich im Onlineshop gekauft hat.

Wie haben Sie Heidi Klum bisher erlebt?

Hoermanseder: Ich habe Heidi immer schon bewundert, für alles, was sie leistet und dass ihr scheinbar alles so natürlich von der Hand geht. Als wir uns in Los Angeles kennengelernt haben, habe ich miterleben dürfen, was für ein Vollprofi sie ist. Heidi weiß genau, was sie sagt, wie sie sich in Szene setzt und sieht dabei immer phänomenal aus. Sie ist ein großes Vorbild von mir und ich möchte viel von ihr lernen.

Wie wählen Sie als Designerin Ihre Models für eine Show aus? Was ist Ihnen besonders wichtig?

Hoermanseder: Am allerwichtigsten ist eine selbstsichere und coole Ausstrahlung. Und ein cooler Walk.... das muss man bis zum Erbrechen üben, wenn man es nicht einfach im Blut hat.

Welchen Eindruck haben Sie von den aktuellen "GNTM"-Kandidatinnen?

Hoermanseder: Ich war begeistert, um ehrlich zu sein. Ich habe unseren Snake Vase am Laufsteg gezeigt - das war absolute Königsdisziplin. Diesen Look bei "GNTM" so perfekt laufen zu sehen, damit habe selbst ich nicht gerechnet. Außerdem waren die Mädels alle super herzlich und höflich zu mir, das ist etwas, was mir auch immer Freude bereitet.

Auch Heidis Tochter Leni hat ihre Modelkarriere gestartet. Glauben Sie, sie schafft eine ähnliche Weltkarriere wie ihre Mutter?

Hoermanseder: Leni hatte ja auch schon einen Look von uns an - die tollen Gene der Mama hat sie - also da hat sie die besten Voraussetzungen. Ich wünsche ihr das Allerbeste und bin sicher, sie geht ihren ganz eigenen Weg.

Würden Sie Leni für eine Ihrer Shows engagieren?

Hoermanseder: Na selbstverständlich - wenn ich sie mir dann noch leisten kann...

Sie sind selbst seit kurzem Mutter. Der Dreh für die Show fand eine Woche nach der Geburt Ihrer Tochter im November statt. Wie anstrengend war das für Sie?

Hoermanseder: Ich habe mich so gefreut, dabei zu sein, dass das Adrenalin total überhandgenommen hat und ich die Erschöpfung gar nicht gemerkt habe. Im Nachhinein war ich sicherlich in einer Art Trance. Als ich dann nach einem 13-stündigen Drehtag zuhause ankam, war ich so platt und habe mich drei Tage ausruhen müssen.

Haben Sie sich nach der Geburt überhaupt eine längere Pause gegönnt?

Hoermanseder: Na ja, eine Woche hatte ich Zeit, mich auszuruhen. Es ging tatsächlich Schlag auf Schlag weiter und das ist auch gut so. Gut ist auch, dass Homeoffice so angesagt ist, also mache ich vieles von zu Hause. Die Motoren laufen bei uns weiter und daher gebe ich Gas. Pausen mag ich nicht so gerne, Stillstand ist nicht mein Freund.

Das Corona-Jahr hat die Modebranche hart getroffen, welche Pläne haben Sie mit Ihrem Label in diesem Jahr?

Hoermanseder: Zuerst müssen wir uns alle aus der Risikozone bewegen, bevor wir große Pläne machen. Dennoch planen wir unsere Strategie - wir werden dieses Jahr den Fokus noch mehr auf die USA legen. Wir können zudem auch endlich einige Projekte verlautbaren, an denen wir schon lange arbeiten. Das wird einen guten Storytelling Buzz geben ... all das und eben wieder mehr Kollektionen und hoffentlich auch eine Show.

Werden wir Sie nach "GNTM" jetzt auch öfter im TV sehen?

Hoermanseder: Daran arbeiten wir, Ich wünsche mir auf jeden Fall, wieder mehr im TV vertreten zu sein - mir macht das so Riesenspaß!

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