Verwaltungsgerichtshof kippt Regel
Kein 2G in Bayerischen Bekleidungsgeschäften

Nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs gelten Geschäfte für Kleidung als Läden des täglichen Bedarfs und fallen somit nicht unter die 2G-Regelung. (Symbolbild)
  • Nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs gelten Geschäfte für Kleidung als Läden des täglichen Bedarfs und fallen somit nicht unter die 2G-Regelung. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Arne Dedert
  • hochgeladen von Corinna Sedlmeier

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die 2G-Regelung für Bekleidungsgeschäfte gekippt. Laut dem rechtskräftigen Urteil gelten sie zu den Läden des täglichen Bedarfs.

Urteilsbegründung

In einer Pressemitteilung begründete der Verwaltungsgerichtshof das Urteil damit, dass Bekleidungsgeschäfte eine genauso große Bedeutung für die Allgemeinheit haben wie Buchläden, Schuhgeschäfte oder Gartencenter. Außerdem könnte der Bedarf an Kleidung täglich eintreten. 

Urteil zu spät für den Handel?

Der Handelsverband Bayern reagierte erfreut über das Urteil. Allerdings hätte man sich früher Klarheit zur Regelung gewünscht. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND), ist der Umsatz im Weihnachtsgeschäft für Bekleidungsläden im Vergleich um 30 Prozent eingebrochen. Grund dafür könnte die 2G-Regelung und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten, wie lange Schlangenbildung vor Geschäften sein.

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