Katerina Jacob: Coronavirus-Wutpost gegen ignorante Mitbürger

Schauspielerin Katerina Jacob lässt ihrer Wut freien Lauf
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Schauspielerin Katerina Jacob (62, "Der Bulle von Tölz") kann es nicht fassen, wie einige ihrer Mitmenschen in der aktuellen Situation reagieren. Auf Facebook lässt sie ihrer Wut freien Lauf: "Vollgestopfte Biergärten, Viktualienmarkt überfüllt, dicht an dicht gedrängt [...], saufend am Chinesischen Turm... Da könnt ihr gleich Petrischalen ausschlecken", schimpft sie über die Bilder, die sie erreicht hätten. "Kapiert ihr das nicht, was da in der Welt im Moment passiert? Es ist eine Pandemie", ruft sie ihren Followern fassungslos entgegen.

Die Entschuldigung "Ich gehör ja nicht zur Risikogruppe" lässt sie nicht gelten und erwidert: "Ne, mein Schatz, du vielleicht nicht, aber deine Mutter oder vielleicht deine Großmutter." Doch nicht nur der Ansteckungsgefahr wegen, sollten die Menschen ihrer Ansicht nach zuhause bleiben. Es geht ihr auch darum, so wenig Risiko wie möglich einzugehen, um die Krankenhauskapazitäten nicht zusätzlich zu strapazieren. "Freunde von mir können nicht operiert werden. Die warten seit Monaten auf eine OP."

"Da fällt mir nur der Satz ein: Wenn ihr jetzt in Quarantäne müsst oder in Selbstisolation, kauft vorher bitte noch ’ne Menge Kondome, damit in neun Monaten nicht dieselben Idioten, wie ihr es seid, rumlaufen", so die Münchnerin, die aktuell bei ihrer Tochter in Vancouver, Kanada, ist. Dort werde sie mit ihrem Mann auch bleiben, weil er "zur sehr starken Risikogruppe" gehöre und "null Immunsystem" habe, sagt Jacob.

😡ich glaubs nicht! Herr lass Gehirn regnen

Gepostet von Katerina Jacob am Dienstag, 17. März 2020

Ihre Tochter als Vorbild

Auch ihre Tochter habe sich mit den Kindern inzwischen in zweiwöchige Isolation begeben, nachdem deren Mann aus L.A. zurückgekehrt sei, erzählt die Schauspielerin weiter und schwärmt: "Und die [ihre Tochter] kann das. Die kann auch mit ihren Kindern umgehen. Die haben eigentlich sogar viel Spaß. Darum verstehe ich auch die Frage vieler Eltern nicht: Was machen wir jetzt mit unseren Kindern, wenn wir sie zwei Wochen an der Backe haben?", macht sie sich lustig.

In ihrem Wut-Post macht Katerina Jacob sich außerdem Gedanken über die langfristigen Folgen für die Wirtschaft, insbesondere für kleine Betriebe... Ihr Fazit: "Nur weil ihr euren A... nicht zuhausehalten konntet und eure Kinder nicht an der Leine, auch wenn’s Pubertiere sind". Inzwischen müsse es doch wohl auch der Letzte begreifen: "Seid doch endlich mal solidarisch!"

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