Corona-Pandemie
Gesundheitsministerkonferenz: Wer soll zuerst eine Auffrischungsimpfung bekommen?

Ab September sollen Auffrischungsimpfungen möglich sein. (Symbolbild)
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  • hochgeladen von Svenja Moller

Die Mitglieder der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) haben die Zielgruppe für den Start der Corona-Auffrischungsimpfungen präzisiert. Zunächst sollen Menschen in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen sowie Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression und Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit sowie Höchstbetagte (ab 80 Jahren) eine Auffrischungsimpfung bekommen. Voraussetzung ist, dass die Zweitimpfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

Ab September Auffrischungsimpfungen ermöglichen

Die GMK hatte am 2. August beschlossen, die Auffrischungsimpfungen ab September zu ermöglichen. Möglich sind auch Auffrischungen für Menschen, die mit Vektorimpfstoffen von Astrazeneca oder Johnson&Johnson geimpft wurden oder nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektorimpfstoffe erhalten haben.

Das Bundesgesundheitsministerium soll schnellstmöglich die Aufklärungsbögen für Auffrischungsimpfungen anpassen. Zudem müssen die technischen Voraussetzungen für Meldungen an das DIM-Register des Robert Koch-Instituts und die Ausstellung eines digitalen Impfzertifikats geschaffen werden.

Epidemische Lage soll fortgesetzt werden

Zudem hat sich die GMK für eine Fortsetzung der epidemischen Lage über den 11. September hinaus ausgesprochen. Das haben die Mitglieder der GMK am Montag einstimmig in einer Videokonferenz beschlossen.

"Wir bitten den Bundestag, die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite über den 11. September hinaus fortzuführen. Das ist notwendig, um Infektionsschutzmaßnahmen in den Ländern weiterhin umzusetzen, wenn dies geboten ist. Angesichts steigender Infektionszahlen halten wir das für wichtig, denn wir dürfen uns nicht voreilig unserer erprobten Instrumente berauben", so der GMK-Vorsitzende und bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

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