Wintersport in der Corona-Pandemie
Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien: Wo gelten welche Regeln beim Skifahren?

Auch in diesem Winter sind Skigebiete von der Corona-Pandemie betroffen. (Symbolbild)
  • Auch in diesem Winter sind Skigebiete von der Corona-Pandemie betroffen. (Symbolbild)
  • Foto: tanjamertke von Pixabay
  • hochgeladen von Svenja Moller

Bei den aktuellen Corona-Regeln kann man leicht den Überblick verlieren. Damit Sie sich nicht durch zahlreiche Webseiten von Behörden kämpfen müssen, bevor Sie auf die Piste können, haben wir die wichtigsten Corona-Regeln in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz zusammengefasst.

Deutschland

In Deutschland gilt prinzipiell die 3G-Regel. Kinder bis 6 Jahre und Schüler, die regelmäßig getestet werden, sind davon ausgenommen. In den Liften herrschen laut dem ADAC Maskenpflicht und Abstandsgebot. In Bayern hingegen gilt die 2G-Regel. Je nach Größe der Gondeln dürfen diese auch nicht voll besetzt werden. In Baden-Württemberg sind die Regeln abhängig vom Infektionsgeschehen. Aktuell gilt 2G-plus bei Skiliften und Seilbahnen.

Österreich

In österreichischen Skigebieten gilt die 2G-Regel. Nur Kinder unter 12 Jahren sind davon ausgenommen. Für nicht vollständig geimpfte und nicht genesene Schüler gibt es die Möglichkeit, sich mit dem sogenannten "Holiday-Ninja-Pass" dem 2G-Status gleichzustellen. Zudem herrscht laut austria.info, dem offiziellen Tourismusportal Österreichs, FFP2-Maskenpflicht ab 15 Jahren in Gondeln, Sesselliften mit Haube und den Zugangsbereichen zu den Liften. Kinder zwischen 7 und 14 Jahren müssen zwar einen Mund-Nasen-Schutz tragen, eine FFP2-Maske ist für sie aber nicht verpflichtend. Après-Ski ist aktuell nicht erlaubt.

Seit Montag gelten verschärfte Einreisebestimmungen. Eine Einreise ist nur noch mit einem gültigen 2G-Nachweis möglich. Dazu muss man dreimal gegen das Corona-Virus geimpft sein. Wer nur zwei Impfungen erhalten hat, benötigt zusätzlich einen negativen PCR-Test. Auch Genesene dürfen nur mit einem negativen PCR-Test einreisen, ansonsten müssen Reisende sofort in Quarantäne.

Schweiz

In der Schweiz herrscht laut dem ADAC in allen geschlossenen Berg- und Seilbahnen, Skiliften und Sesselbahnen sowie in geschlossenen Stationsgebäuden, Wartezonen und Liftkarten-Verkaufsstellen Maskenpflicht. Eine 2G- oder 3G-Regel gibt es nicht. Lediglich Personen über 16 Jahre, die den Innenbereich einer Gastronomie betreten wollen, benötigen einen 3G-Nachweis. Nur wer das gesamte Skigebiet Samnaun nutzen möchte, braucht ein 2G-Zertifkat. Der Grund dafür ist der Verbund mit Ischgl in Österreich. Das kleine Skigebiet Fideriser Heuberge im Kanton Graubünden setzt in der Skisaison 2021/2022 auf 3G.

Anders als Österreich hat die Schweiz die Einreisebestimmungen gelockert. Seit Montag benötigen Geimpfte keinen PCR-Test mehr. Ein Schnelltest ist dann ausreichend.

Italien

In Skigebieten, in denen es nur offene Ski- und Sessellifte gibt, ist kein Impf- oder Testnachweis nötig. Überall sonst gilt die 3G-Regel für alle ab 12 Jahren. Geschlossene Kabinenbahnen und Sessellifte mit geschlossener Haube dürfen mit einer maximalen Auslastung von 80 Prozent fahren, offene Sessellifte und Kabinenbahnen können zu 100 Prozent genutzt werden, so der ADAC. Es muss ein Mindestabstand eingehalten werden. Ab 6 Jahren gilt eine Maskenpflicht. In den Hütten gilt 2G.

Ab dem 1. Januar gibt es unabhängig von der Corona-Pandemie neue Sicherheitsbestimmungen auf Italiens Pisten. Dazu zählen generelle Helmpflicht für Minderjährige, eine Haftpflichtversicherung und Alkoholverbot.

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