Kippt die 10H-Regel?
CSU diskutiert über Lockerungen der Abstandsregelung für Windkrafträder

Die CSU-Fraktion berät am Mittwochnachmittag über eine Lockerung der Abstandsregelung bei Windkraftanlagen. (Symbolbild)
  • Die CSU-Fraktion berät am Mittwochnachmittag über eine Lockerung der Abstandsregelung bei Windkraftanlagen. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance / dpa-Zentralbild | Stephan Schulz
  • hochgeladen von Corinna Sedlmeier

Am Mittwochnachmittag kommt die CSU-Fraktion zusammen, um über die Abstandsregelung für Windkrafträder zu diskutieren. Bei der Sitzung soll vor allem die sogenannte "10H"-Regelung ein Thema sein. 

Die 10H-Regel

Bei der 10H-Regel handelt es sich um eine Abstandsregelung für Windräder. Die bisherige Regelung sieht vor, dass ein Windrad einen Mindestabstand zu angrenzenden Wohnhäusern einhalten muss, der seiner 10-fachen Höhe entspricht. Wenn beispielsweise ein 200 Meter hohes Windrat errichtet wird, muss ein Abstand von 2.000 Metern zu Wohnhäusern eingehalten werden.

Probleme bei Ausbau der Windenergie

Das blockiert allerdings den Ausbau der Windenergie in Bayern. Auch Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) ist von der Regel nicht sehr begeistert, da sie seine klimafreundliche Energiepolitik bremst. Daher soll es in der Sitzung auch um einen sogenannten "Windplan" gehen, Ministerpräsident Markus Söder in Berlin Habeck vorlegen will. 

Wird Regel gelockert?

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll die 10H-Regelung nun gelockert werden. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte im Sommer 2021 einen Mindestabstand von 1.000 Metern in bestimmten Gebieten (Staats- und Privatwäldern, Truppenübungsplätzen, Autobahnen) vorgeschlagen. Über diese Lockerung wird am Mittwoch in der CSU-Fraktion debattiert.

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