Clemens Schick: Wie geht es mit dem "Barcelona-Krimi" jetzt weiter?

Kommissar Xavi Bonet (Clemens Schick)
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Zwei neue Filme der Reihe "Barcelona-Krimi" stehen in den Startlöchern: Anne Schäfer (41) und Clemens Schick (48) alias Fina Valent und Xavi Bonet melden sich am 21. und 28. Mai (20:15 Uhr im Ersten) auf dem Bildschirm zurück. Auch die nächsten Filme der Reihe sind trotz Corona-Pandemie bereits wieder in Planung. "Wir drehen, wenn es irgend möglich ist, im Herbst wieder in Barcelona", erklärt Clemens Schick im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. "Es gibt gerade einen riesigen Bedarf an Filme, Reihen und Serien. Ich glaube, dass wir bald wieder sehr viel zu tun haben", zeigt sich der Schauspieler zuversichtlich.

Am Donnerstagabend sind Sie wieder als Kommissar Xavi Bonet zu sehen. Schauen Sie sich den "Barcelona-Krimi" zu Hause im Fernsehen an?

Clemens Schick: Ich schaue, wenn möglich, immer mit meinen beiden besten Freunden, die auch meine ehrlichsten Kritiker sind und sich gerne mal über mich lustig machen.

Aufgrund der Corona-Krise dürften die nächsten Filme der Krimireihe eine Weile auf sich warten lassen. Wie sieht die Zukunft des "Barcelona-Krimis" aus?

Schick: Wir drehen, wenn es irgend möglich ist, im Herbst wieder in Barcelona. Die Drehbücher werden gerade geschrieben, was großartig ist.

Viele Drehs wurden in den vergangenen Wochen gestoppt oder abgesagt. Wie hart trifft Sie die Corona-Krise beruflich?

Schick: Ich hatte das große Glück, dass gerade sehr viele Filme von mir gezeigt wurden. Erst "Sergio" auf Netflix, dann "Das Boot" auf Sky und jetzt die beiden Filme dieser Reihe in der ARD. Gerade wacht meine Branche wieder auf und tastet sich so langsam an die neue Situation heran. Auf der anderen Seite wird gerade soviel konsumiert wie selten und alle in meiner Branche wollen nur eines, diesen Hunger auf Filme stillen.

Was glauben Sie, welche Veränderungen bringt die Corona-Krise für die Film- und Fernsehbranche?

Schick: Wir müssen jetzt schauen, dass auch die wichtigen kleinen Filmproduktionsfirmen diesen Stillstand überstehen. Auf der anderen Seite gibt es gerade einen riesigen Bedarf an Filmen, Reihen und Serien. Ich glaube, dass wir bald wieder sehr viel zu tun haben.

Wie und mit wem verbringen Sie selbst die Corona-Isolation?

Schick: Ich bin gerade sehr viel auf dem Land. Seit letztem Jahr habe ich einen kleinen Hof in Brandenburg. Dort arbeite ich von morgens bis abends und bin jeden Abend k.o., dreckig und glücklich. Wer einen alten Hof hat, weiß, dass da jeden Tag neue Überraschungen auf einen warten. Mal muss ein Zaun repariert werden oder von Hand der Kampf mit den Brennnesseln aufgenommen werden. Aber genau das macht mich glücklich.

Welche Serien, Filme, Bücher haben Sie schon verschlungen?

Schick: "The Americans" und "Der Pate" (mal wieder). Außerdem liebe ich Dokumentationen.

Was vermissen Sie in der Isolation am meisten?

Schick: Arbeiten und tanzen.

Auf was freuen Sie sich nach der Krise am meisten?

Schick: Meine Leidenschaft ist in einem Team Geschichten zu erzählen, also zu filmen. Ich kann kaum erwarten, dass es wieder heißt: "And Action!"

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