Ein Experte gibt Tipps
Brot ist gefährlich! - Womit darf man Enten füttern?

Fünf Enten waren am Sonntagabend auf Nahrungssuche auf einem Feld bei Akams.
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  • Fünf Enten waren am Sonntagabend auf Nahrungssuche auf einem Feld bei Akams.
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Jeder kennt sie und hat sie vielleicht auch schon gefüttert. Enten sind fast überall in Deutschland vertreten, wo es Wasser gibt. Doch gerade Brot, das man oft mit Kindern an Enten verfüttert, kann für die gefiederten Tiere gefährlich werden, sagt ein Vogelschutz-Experte des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern.

Viel Salz und Zucker

Brot enthält viel Salz und Zucker, zudem quillt es im Magen auf. Zudem enthält Brot keine Nährstoffe, sondern gibt den Enten nur ein Völlegefühl, das ihnen aber nichts bringt, so der Experte. Sollte man die Enten doch füttern wollen, empfehlen sich Haferflocken, spezielles Wasservogelfuttermittel oder Obst und Gemüse, das natürlich in Schnabelgerechte Stücke geschnitten werden muss. Aber auch Salat, gekochte Kartoffeln, Trauben, Bananen und sogar Tomaten sind als Futter geeignet und schmecken den Enten.

Ausgewachsene Enten werden bis zu 10 Jahre alt

Doch neben der Nahrung, die die Enten vom Menschen bekommen, fressen sie in der freien Natur oft Pflanzen, Samen, Insekten, Kaulquappen, Schnecken und auch Würmer. Meist erreichen ausgewachsene Enten ein Gewicht von knapp 1,6 Kilo und werden bis zu zehn Jahre alt. In Europa ist die sogenannten "Stockente" die am häufigsten und größte vorkommende Schwimmentenart.

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