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"Beginnen Sie die Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr früher als sonst"

Sicher einkaufen in der Corona-Krise
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Ab dem morgigen Mittwoch geht Deutschland in den harten Lockdown. Ausnahmen gelten für Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken, allen voran Lebensmittelläden und Drogeriemärkte. Aber auch hier sollten Kunden vor den Weihnachtsfeiertagen einiges beachten.

Rewe: "Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr früher als sonst beginnen"

"Die temporäre Schließung der Gastronomie wirkt sich für den Lebensmitteleinzelhandel in diesem Jahr sicherlich ebenso aus wie die Tatsache, dass der traditionelle Winter- und Weihnachtsurlaub Corona-bedingt ausfällt", erklärt Thomas Bonrath, Pressesprecher REWE Markt GmbH.

"REWE und PENNY haben den Warenbestand mit Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit deutlich erhöht, unsere Markt- und Logistikteams sind entsprechend vorbereitet. Die Warenversorgung ist also in allen Warenbereichen gesichert. Dennoch appellieren wir an unsere Kunden, die Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr früher als sonst zu beginnen."

Die Anzahl der Kunden, die sich im Sinne der Pandemie-Bewältigung gleichzeitig im Markt aufhalten kann, sei kleiner: "Hinzu kommt, dass wir aus den oben genannten Gründen eine deutlich höhere Anzahl an Kunden begrüßen werden. Von daher kann es in Stoßzeiten zu Wartezeiten an der Kasse kommen. Bisher beobachten wir ein besonnenes Einkaufsverhalten unserer Kunden."

Wo der Kundenzulauf dies notwendig mache, "beschränken wir den Zugang zu den Märkten. Dies kann sowohl durch Einlasskontrollen als auch durch die Beschränkung der Anzahl der Einkaufswagen bzw. Einkaufskörbe geschehen. Über die jeweilige Regelung informieren wir unsere Kunden über Aushänge oder Plakate. Da die Maßgaben zum Schutz vor Corona im föderalen System der Bundesrepublik divergieren, liegt die Entscheidung letztlich bei der für den jeweiligen Markt zuständigen Behörde. Daher ist nicht auszuschließen, dass es im Einzelfall zu anderen/weitergehenden Regelungen kommt".

Lidl: "Einkäufe auf mehrere Tage verteilen"

Bei Lidl Deutschland ist man ebenfalls gut gerüstet: "Gemeinsam mit unseren Teams aus den Filialen und Logistiklagern sowie mit unseren Lieferanten sorgen wir dafür, dass unsere Filialen auch in der Vorweihnachtszeit sowie zwischen den Feiertagen täglich beliefert werden und die Warenversorgung sichergestellt ist. Sollte ein Artikel kurzfristig nicht erhältlich sein, wird er schnellstmöglich nachgeliefert." Bezüglich der Schutz- und Hygienemaßnahmen für Kunden und Mitarbeiter sei man auch sehr gut vorbereitet:

"Mit unseren Maßnahmen wie beispielsweise Hygienestationen mit Desinfektionsmittel und Papiertüchern, Plexiglasscheiben an der Kasse, Reduzierung der Einkaufswagen im Verhältnis zur jeweiligen Verkaufsfläche oder dem Hinweis zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wollen wir unseren Kunden einen sicheren und bequemen Einkauf ermöglichen. Grundsätzlich orientieren wir uns an den jeweiligen Vorgaben der Behörden und setzen diese entsprechend um. Wir beobachten die täglichen Entwicklungen sehr genau und werden situativ bezüglich weiterer Maßnahmen entscheiden."

Erfahrungsgemäß nehme die Kundenfrequenz jedes Jahr vor den Feiertagen zu: "Wir empfehlen daher unseren Kunden, ihre Einkäufe auf die gesamten Öffnungszeiten und gegebenenfalls auf mehrere Tage zu verteilen. Wir appellieren an jeden Einzelnen, verantwortungsvoll mit der Situation und rücksichtsvoll miteinander umzugehen."

dm: "Konsequent auf eine erhöhte Nachfrage vorbereitet"

Auch Drogeriemärkte bleiben geöffnet. Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, erklärt, dass man auf eine erhöhte Nachfrage gut eingestellt sei "und Produkte wie Toilettenpapier oder Desinfektionsmittel" in den Märkten verfügbar seien.

"Wir haben in der ersten Pandemiewelle Erkenntnisse gewonnen, die wir nun nutzen können bzw. bereits genutzt haben. So haben wir uns in den letzten Wochen und Monaten konsequent auf eine erhöhte Nachfrage vorbereitet und sind heute, was die Warenversorgung anbelangt, im Vergleich zum Frühjahr anders aufgestellt. Beispielsweise ist in unseren Verteilzentren ausreichend Ware vorhanden, um entsprechend reagieren zu können. Zudem halten auch unsere Industriepartner weitere Mengen für uns bereit."

Außerdem sagt Werner: "Die Einhaltung der beschlossenen Einlassbeschränkungen stellen die Teams in unseren dm-Märkten sicher, da diese die Gegebenheiten vor Ort am besten kennen. So kann beispielsweise die Anzahl der Einkaufskörbe oder Einkaufswägen als Orientierungshilfe für die auferlegte Zulassungsbeschränkung genutzt werden. Zudem setzen wir in einzelnen dm-Märkten digitale Einlasskontrollsysteme ein."

Wichtig ist dm außerdem, den Kunden die besten Voraussetzungen zur Selbstorientierung zu geben, wenn Begrenzungen notwendig werden. "Beispielsweise können Kunden in der ’Mein dm’-App oder auf dm.de die Stoßzeiten eines jeden dm-Marktes stundengenau einsehen." Auch der Familieneinkauf bzw. der Einkauf mit Kindern sei in dm-Märkten weiterhin möglich.

Zu Weihnachtseinkäufen heißt es in dem Statement, bei dm könnten Kunden sich entscheiden, "welcher Einkauf, wann am besten zu den jeweiligen Bedürfnissen" passe. So sei es möglich, online zu bestellen und den Einkauf als Express-Abholung im gewählten Markt nach drei Stunden innerhalb der jeweiligen Öffnungszeiten abzuholen. "Oder es besteht die Möglichkeit, die Onlinebestellung nach ca. drei Werktagen nach Hause zugestellt zu bekommen."

Zudem erklärt Christoph Werner: "Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen ist der Einzelhandel nicht der Ort, an welchem Menschen sich mit Corona infizieren. So haben wir viele Maßnahmen ergriffen, damit der Einkauf bei dm so sicher wie möglich ist."

Müller: "Möglichkeiten, die das stationäre Geschäft entzerren"

Auch die Drogeriemarktkette Müller versichert, man sei in der Warenversorgung sehr gut aufgestellt. Weiter heißt es: "Um sowohl unseren Kunden, als auch unseren Mitarbeitern ein sicheres Einkaufs- und Verkaufserlebnis zu bieten, halten wir uns an alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen."

Des Weiteren gebe es einen Click- und Collect-Service, "bei dem unsere Kunden ihre Ware bequem von zuhause aus in eine Filiale bestellen und dort abholen können. Seit kurzem kann auch ein neu eingeführter Homedelivery-Service für Produkte aus den Bereichen Spielware und Parfümerie genutzt werden. Diese Möglichkeiten entzerren das stationäre Geschäft soweit es uns möglich ist".

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