Pressekonferenz zur Corona-Lage
Bayern lockert - Diese Erleichterungen gelten ab Donnerstag

Florian Herrmann (CSU) hat am Dienstagmittag über die Beschlüsse der bayerischen Kabinettssitzung berichtet. (Archivbild)
  • Florian Herrmann (CSU) hat am Dienstagmittag über die Beschlüsse der bayerischen Kabinettssitzung berichtet. (Archivbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe
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Nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts hat unter anderem Staatsminister Florian Herrmann über die Ergebnisse informiert. Insgesamt werden in Bayern die Corona-Regeln etwas gelockert. Im Bereich Kunst und Kultur sind wieder mehr Zuschauer zugelassen.

Intensivbettenbelegung sinkt

Wie Florian Herrmann mitteilte, ist die aktuelle Omikron-Welle noch nicht auf den Intensivstationen angekommen. Zwar steigt die Krankenhausinzidenz im Vergleich zur Vorwoche an, doch die Intensivbettenbelegung ist im gleichen Zeitraum um knapp 18 Prozent von 407 auf 340 gesunken. Das führe dazu, dass man gewissen Anpassungen mit "Vorsicht und Augenmaß" vornehmen könne.

Das gilt ab Donnerstag

Ab dem 27.01. sollen Schüler, die ja "ohnehin regelmäßig getestet werden", auch ohne Impfung oder Genesenenstatus Angebote der Jugendarbeit wahrnehmen können. Auch mit Blick auf Prüfungen in Fahrschulen und Meisterschulen soll in Zukunft 3G gelten.

Im Bereich Kunst und Kultur sollen überall wo aktuell eine 25-Prozent-Auslastung erlaubt ist, ab Donnerstag wieder maximal 50 Prozent möglich sein. Dabei gilt 2G+ im Innenbereich und 2G im Freien. Das gilt auch für Sportveranstaltungen. Für überregionale Großveranstaltungen wie Bundesligaspiele oder Ähnliches werden ebenfalls wieder Zuschauer zugelassen. Damit gehören Geisterspiele wie in den letzten Wochen der Vergangenheit an. Florian Hermann verkündete, dass in Zukunft wieder bis zu 25 Prozent der maximalen Auslastung genutzt werden können. Begrenzt ist die Zuschauerzahl aber auf maximal 10.000 Personen.

Vorgehen sehr erfolgreich

Man sei mit dem bisherigen Vorgehen sehr erfolgreich gewesen und es gebe keinen Grund, jetzt davon abzurücken. Auch deshalb gab es keine Verschärfungen der Corona-Regeln sondern "Vereinfachungen", wie Herrmann betonte.

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