Geisterspiele und Lockdown für Ungeimpfte
Bayerisches Kabinett beschließt neue Corona-Regeln

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wird am Freitag Geisterspiele in Bayern in einer Kabinettssitzung beschließen. (Symbolbild)
  • Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder wird am Freitag Geisterspiele in Bayern in einer Kabinettssitzung beschließen. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Matthias Balk
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte am Donnerstag in einem Statement zur Bund-Länder Konferenz angekündigt für Bayern die Corona-Maßnahmen nachzubessern. Dabei geht es ihm besonders um sogenannte Geisterspiele im Fussball. Am Freitag hat ein Sonder-Kabinett darüber beraten. 

Geisterspiele ab Samstag

Wie Markus Söder zu Beginn der Pressekonferenz mitteilte ist die Inzidenz in Bayern leicht heruntergegangen, das ist eine sehr positive Entwicklung. Allerdings steigt der Bedarf an Intensivbetten. Ein Signal, dass die vierte Welle noch nicht gebrochen ist. 

"Boostern und Brechen"

Daher bleibt es bei der Strategie "Boostern und Brechen". Die Impfbereitschaft in Bayern ist gut, allerdings gab es einen Rückgang bei den Erst- und Zweitimpfung. Söder fordert die Impfung jetzt stärker zu fördern, auch Impfungen bei Kindern ab 12 soll vorangetrieben werden. Auch die Vorbereitung einer Impfpflicht ist sehr wichtig, er begrüßte die Entscheidung der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz darüber im Bundestag abstimmen zu lassen. 

Die neuen Beschlüsse

In einer Pressekonferenz informierten Ministerpräsident Markus Söder, Bayerns Kultusminister Michael Piazolo und der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek über die neuen Beschlüsse:

  • Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Ungeimpfte: Falls unter einer Gruppe Geimpfter ein Ungeimpfter ist, sollen für alle die gleichen Kontaktbeschränkungen gelten. Das heißt, eine Person darf sich mit maximal 2 weiteren Personen aus anderen Haushalten treffen.
  • 2G im Handel und auch in der Außengastronomie, hinzu kommt Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen
  • Für Beschäftigte im Einzelhandel soll noch ein PCR-Test zweimal die Woche erfolgen. 
  • Geisterspiele gelten schon ab Samstag, wie angekündigt
  • Zusatzhilfe für Schausteller bis zu 1.500 Euro
  • Weihnachtsferien werden nicht vorgezogen oder verlängert, Präsenzunterricht soll bestehen bleiben. Bei Schulen gilt nach wie vor 3G und Maskenpflicht.
  • Silvester: Ansammlungsverbot auf öffentlichen Plätzen.  

Die Beschlüsse gelten ab Mittwoch bis voraussichtlich 15. Dezember.

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