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20.000 Euro Schaden
Autofahrer übersieht Stauende: Sechs Leichtverletzte bei Unfall auf der A7

Am Sonntagnachmittag ist es auf der A7  am Autobahnkreuz Memmingen ereignet.
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  • Am Sonntagnachmittag ist es auf der A7 am Autobahnkreuz Memmingen ereignet.
  • Foto: Merkel
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Am Sonntagnachmittag ist es auf der A7 am Autobahnkreuz Memmingen ereignet. Bei dem Unfall wurden laut Polizei insgesamt sechs Personen leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.

Nach ersten Informationen der Polizei staute sich der Verkehr unmittelbar nach dem Autobahnkreuz Memmingen in Richtung Würzburg. Dabei mussten die Fahrzeuge auf dem ganz linken von vier Fahrstreifen fast bis zum Stillstand abbremsen. Ein dort fahrender 53-jähriger Autofahrer erkannte das Stauende zu spät und fuhr dem Fahrzeug vor ihm, welches mit einer vierköpfigen Familie besetzt war, mit voller Wucht auf. Durch den Aufprall wurde das Auto wiederum auf den Pkw eines 32-jährigen Mannes katapultiert, der sich etwa 20 Meter vor dem Fahrzeug der Familie befand. Dadurch ging der Motorraum des Autos der Familie in Flammen auf.

Familie konnte sich vor den Flammen retten

Noch bevor die Feuerwehr Memmingen eintraf, konnte der Brand durch die eintreffende Streifenbesatzung mit tatkräftiger Unterstützung von mehreren Ersthelfern, gelöscht werden. Die Familie konnte sich rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen. Insgesamt wurden sechs Personen leicht verletzt ins Krankenhaus verbracht, die gesamte vierköpfige Familie mit einem sechs- und zehnjährigem Kind, sowie der 53-jährige Unfallverursacher und dessen 51-jährige Beifahrerin. Alle drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 20.000 Euro.

Zur Unfallaufnahme und Bergung der verunfallten Fahrzeuge mussten drei von vier Fahrstreifen durch die Feuerwehr Memmingen gesperrt werden. Gegen den 53-jährigen wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Motorradfahrer fahren durch die Rettungsgasse

Während der Unfallaufnahme fielen vier Motorradfahrer auf, von den drei verbotswidrig die Rettungsgasse durchfuhren und einer keinen Helm, sondern lediglich ein Kopftuch trug. Gegen die Männer wurden entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet.

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